Sieg, Remis und Niederlage nach Re-Start: Aues Dauerläufer Fandrich: "Wir sind im Soll!"

Aue - Sieg gegen den SV Sandhausen (3:1), ein Remis beim 1. FC Nürnberg (1:1) und unter der Woche die 1:3-Pleite gegen den SV Darmstadt - der FC Erzgebirge hat in den ersten drei Partien nach dem Corona-Re-Start bereits die volle Palette mitgenommen. Es war eine erste Bestandsaufnahme, die zeigt, wo die Veilchen nach der zehnwöchigen Zwangspause stehen.

Clemens Fandrich (r.) im Zweikampf mit dem Nürnberger Nikola Dovedan.
Clemens Fandrich (r.) im Zweikampf mit dem Nürnberger Nikola Dovedan.  © Sportfoto Zink/Daniel Marr

"Ich finde, wir sind im Soll", meint Mittelfeld-Malocher Clemens Fandrich vor dem Auftritt am Sonntag beim 1. FC Heidenheim: "Sandhausen war von den drei Spielen das wichtigste, weil wir dadurch sofort in Tritt gekommen sind. Das ist uns gelungen und war ultra wichtig!"

Tatsächlich kam der Kumpelverein gut in Fahrt. Auch in den beiden nachfolgenden Begegnungen, in denen Aue ebenfalls in Führung ging, diese aber nicht über die Ziellinie brachte. Fandrich: "Nürnberg ging von Spielverlauf und Ergebnis her völlig in Ordnung."

Einzig Darmstadt hinterließ eine Kerbe im Veilchen-Ego. "Wir wussten, dass es für unseren Trainer persönlich wie ein Derby ist. Weil wir es bereits im Hinspiel verbockt hatten, wollten wir etwas gutmachen. Das ist uns nicht gelungen", meint ein zerknirschter Fandrich.

Leonhardt pocht auf personelle Veränderungen

Aue-Boss Helge Leonhardt pocht deswegen vor der morgigen Partie in Heidenheim auf personelle Veränderungen. An denen führt, unabhängig davon, wohl gar kein Weg vorbei, weil das Re-Start-Programm extrem schlaucht. "Man kann die gegenwärtigen Anforderungen nicht mehr mit denen einer normalen Saison vergleichen. Wir hatten nur eine Woche Mannschaftstraining, bevor es losging. Automatismen ließen sich damit überhaupt nicht mehr einschleifen. Und dann standen sofort vier Spiele binnen zwei Wochen an", so Fandrich.

Der Sechser kommt über seine Physis. Mit 285,79 km Laufleistung in seinen 26 Zweitliga-Einsätzen (Schnitt 10,99 km) belegt er derzeit in der Liga Rang 16. Marvin Wanitzek (KSC/11,84) führt das Ranking an. Vereinsintern wird Fandrich nur von Philipp Riese (11,54) überflügelt. Regeneration ist dieser Tage das A und O.

Wie "Fanne" das Thema angeht, verriet er auch: "Die Faszienrolle ist unser ständiger Begleiter." 

Titelfoto: Sportfoto Zink/Daniel Marr

Mehr zum Thema FC Erzgebirge Aue:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0