Schuster hat mit Aue "große Ziele und viel Arbeit"!

Aue - Seit einer Woche ist der Haken dran an der (Corona-)Saison 2019/20. Mit dem "sensationellen Platz sieben" konnte Trainer Dirk Schuster beruhigt in den Urlaub fahren. 

Dirk Schuster ist ein akribischer Arbeiter und absoluter Fachmann. Platz sieben in der abgelaufenen Saison war für den Coach und seine Veilchen ein toller Erfolg, den er in den kommenden Spielzeit bestätigen will - mindestens ...
Dirk Schuster ist ein akribischer Arbeiter und absoluter Fachmann. Platz sieben in der abgelaufenen Saison war für den Coach und seine Veilchen ein toller Erfolg, den er in den kommenden Spielzeit bestätigen will - mindestens ...  © picture point/Sven Sonntag

Um die 7 mit Blick auf die neue Spielzeit für den FC Erzgebirge Aue aber nicht zu einer verflixten Zahl werden zu lassen, wird er seine freien Tage nicht ausdehnen. Schuster weiß: Es gibt einiges zu tun.

"Hier in diesem Verein machen wenige Leute viel Arbeit und jeder packt mit an", freut er sich schon auf den Saisonstart.

Aber jetzt genießt der 52-Jährige erst einmal azurblaues Wasser und Sonne. "Südfrankreich" hat Schuster als Urlaubsziel ausgegeben. "Ich werde dort ein bisschen die Seele baumeln lassen", hat er sich der Erholung verdient. 

"Aber ich werde mich dann auch ganz schnell wieder in die Arbeit stürzen", will er gar nicht so viel über seine Freizeit reden. "Wir werden große Ziele angehen, haben viel Arbeit vor uns. Wir müssen die Mannschaft verstärken, um absolut konkurrenzfähig zu sein. Da müssen paar Tage genügen, um dann wieder für die kommenden Aufgaben gerüstet zu sein", so Schuster.

Eine Sache muss Aue verbessern: Der Auswärtsfluch

Der Coach, der erstmals überhaupt in seiner Übungsleiter-Karriere ein Team in seiner sächsischen Heimat trainiert, ist äußert ehrgeizig, beißt sich in die Sachen hinein. Daher möchte er die abgelaufene Saison zumindest bestätigen - und eine Sache verbessern: den Auswärtsfluch.

Wohl keinem hat dieser mehr auf der Seele gebrannt als Schuster, auch wenn die Auer diesen mit dem 2:1-Erfolg beim SSV Jahn Regensburg zum Saison-Halali erst einmal gebrochen haben. So nimmt Schuster den nicht mit in die neue Saison, die er nach seiner Rückkehr aus Frankreich gemeinsam mit den Verantwortlichen des FCE planen wird.

Dass Aue seit 2016 auf einen Sportdirektor verzichtet und er dadurch mehr Arbeit hat, stört Schuster nicht: "Wir sind mit der Geschäftsführung sowie dem Vorstand im stetigen Austausch über mögliche Neuzugänge und die wirtschaftliche Machbarkeit. Dazu müssen wir uns auch mit den Spielern treffen. Das ist sicherlich mit einem größeren Aufwand verbunden", sagt er und weiß dabei: In Aue erledigen wenige Leute viel Arbeit. Und das erfolgreich!

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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