"Niederlage war doch absolut verdient!" Aue-Boss Leonhardt kritisiert fehlende Rotation

Aue - Die Darmstadt-Pleite (1:3) war für den FC Erzgebirge gefühlt ein Leberhaken. Bei Coach Dirk Schuster ließ sich der Frust am Dienstagabend an den Lippen ablesen. Auch Präsident Helge Leonhardt hatte Brass.

Einen kleinen Seitenhieb an Trainer Dirk Schuster gab es auch von Präsident Helge Leonhardt.
Einen kleinen Seitenhieb an Trainer Dirk Schuster gab es auch von Präsident Helge Leonhardt.  © DPA/Robert Michael

 "Die Niederlage war doch absolut verdient! Darmstadt war griffiger und ekliger", ließ der Klub-Patriarch nach Abpfiff seinem Frust über die zweite Heimpleite gegenüber "MDR" freien Lauf. "Es ging gut los. Doch dann machen wir diesen schweinigen Rückpass und Jendrusch nietet den um", kommt "Leo" auf die Szene, die zum 1:1 führte zu sprechen. 

Da hingen Louis Samson, Sören Gonther und Männel-Ersatz Robert Jendrusch drin.

Leonhardt stellt außerdem fest: "Darmstadt war spritziger. Vielleicht auch, weil sie rotierten, während wir drei Mal hintereinander die gleichen Leute gebracht haben."

Lilien-Coach Dimitrios Grammozis wechselte gegenüber St. Pauli (4:0) auf fünf Positionen. Schuster vertraute den zehn Feldspielern, die bereits gegen Sandhausen (3:1) und in Nürnberg (1:1) aufliefen.

Die lange Auswechselbank der Veilchen: Sie war in den ersten drei Partien nach der Pause äußerst prominent besetzt, trotzdem setzte Trainer Dirk Schuster immer auf dieselben zehn Feldspieler.
Die lange Auswechselbank der Veilchen: Sie war in den ersten drei Partien nach der Pause äußerst prominent besetzt, trotzdem setzte Trainer Dirk Schuster immer auf dieselben zehn Feldspieler.  © picture point/Sven Sonntag

"Nach dem 1:1 war es ein Schlagabtausch. Darmstadt war aber einfach die bessere Mannschaft. Hintenraus hatten wir keine Chance. Ich selbst bin schon etwas enttäuscht gewesen, weil wir uns deutlich mehr vorgenommen hatten", meint Leonhardt.

"Ich bin mir mit dem Cheftrainer einig, dass die nächsten Wochen sehr anstrengend im Endkampf sein werden und wir einen breiten, qualitativ guten Kader besitzen. Es ist unausweichlich - auch aus psychologischen Gründen - zu rotieren. Zudem hat man gegen Darmstadt gesehen, dass einigen eine kurze Pause gut tun würde", findet der FCE-Boss.

Titelfoto: DPA/Robert Michael

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