Aue-Keeper Jendrusch glänzte zum Schluss: "Musste erst wieder reinkommen"

Aue - Als Profi in den Urlaub zu gehen, ohne zu wissen, ob man wiederkommt, ist sicher eine unbefriedigende Situation. In Aue betrifft das neben Patrick Strauß und Dennis Kempe auch Robert Jendrusch. Die Verträge des Trios besitzen seit Mittwoch keine Gültigkeit mehr.

Robert Jendrusch hatte vor allem in Regensburg voll den Durchblick.
Robert Jendrusch hatte vor allem in Regensburg voll den Durchblick.  © picture point/Sven Sonntag

Präsident Helge Leonhardt hat sie auf Grund der Corona-Krise vorerst in den Wartestand geschickt. Zumindest beim 24-jährigen Keeper stehen die Zeichen auf Weiterbeschäftigung. 

"Aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Situation werden vorerst keine Verträge verlängert. Konkret wird es frühestens ab Mitte Juli, wenn wir genauer abschätzen können, in welchem Umfang wir in den jeweiligen Einnahmebereichen planen können", sagte der FCE-Boss in der Vorwoche. 

Bei Jendrusch haben die Verantwortlichen in den letzten beiden Spielen gesehen, dass auf ihn Verlass ist. Bei den beiden 2:1-Siegen gegen Hannover und in Regensburg glänzte er. Gerade beim Jahn rettete er mit zahlreichen Paraden den Dreier. Damit schaffte er es sogar in die Kicker-Elf des Tages.

Jendrusch stand in dieser Saison viermal im Tor

Für ihn war es nach der Schulter-Verletzung von Martin Männel das dritte Spiel in Folge, das vierte insgesamt in dieser Saison. Mit der Spielpraxis kam bei ihm die Sicherheit. "So wird es immer so schön interpretiert und gesagt, wo auch immer", so Jendrusch im vereinseigenen FCE-TV. "Sicherlich ist es so, wenn man ein Jahr nicht spielt, dass man in gewisse Abläufe erst wieder reinkommen muss. Man muss auch dazu sagen, die Mannschaft musste sich erst an mich gewöhnen. Das ist uns gelungen - auch schon in den ersten Spielen. Dort ist es untergegangenen durch die negativen Ergebnisse", erklärte er.

Seine ersten beiden Partien mit ihm gingen verloren - 1:3 gegen Darmstadt und 1:2 gegen Bochum. "Umso mehr freut es mich für alle, dass wir die letzten beiden Begegnungen noch gewinnen und gegen willige und lange Zeit dominante Regensburger auch den Auswärtsbock umstoßen konnten."

Seit Montag ist er nach der ungewöhnlichen Saison wie der Rest der Truppe im Urlaub. "Ich fahre nach Köln zu meiner schwangeren Frau. Dort verbringen wir die restliche Zeit in der Sommerpause. Für mich muss ich erstmal sehen, wie es weitergeht." Nach TAG24-Informationen in Aue. 

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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