Wann und wie viel wird gezahlt? Heute geht es bei DFL-Telefonkonferenz auch ums Fernsehgeld

Aue - Am Donnerstag findet die nächste virtuelle Mitgliederversammlung der DFL-Clubs statt. Für den FC Erzgebirge nehmen Klubchef Helge Leonhardt und Geschäftsführer Michael Voigt daran Teil. Ein zentrales Thema wird die vierte und letzte Tranche der Fernsehgelder sein. Wann wird sie ausgezahlt und vor allem wieviel?

Warten am Donnerstag gespannt auf die Entscheidung der DFL: Aues-Boss Helge Leonhardt (v.) und Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge.
Warten am Donnerstag gespannt auf die Entscheidung der DFL: Aues-Boss Helge Leonhardt (v.) und Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge.  © picture point/Sven Sonntag

Letzten Freitag äußerte sich der Ligaverband auf seinem Twitter-Kanal nochmals zum derzeitigen Stand der Dinge. "Die #DFL befindet sich in Gesprächen mit allen Medienpartnern. Mit Sky gibt es noch keine vertraglich fixierte Vereinbarung", hieß es in der Verlautbarung.

FCE-Chef Leonhardt geht davon aus, dass das erst Geld bald fließt, rechnet aber mit leichten Abstrichen. "Ein großer Teil, ungefähr 80 bis 90 Prozent, wird kommen. Dadurch wird das kurzfristige Überleben vieler Klubs gesichert", meint der 61-jährige Unternehmer.

Aue würde ebenfalls profitieren. Leonhardt und Voigt hatten dem Kumpelverein in den letzten Wochen eine Rosskur verordnet und Kostentreiber zusammengestrichen. 

Die Stadionmiete wird gestundet, die Belegschaft befindet sich in Kurzarbeit und die Profi-Abteilung verzichtet freiwillig auf Gehalt. Gleichzeitig wurden die Fans mit ins Boot geholt und über die Aktion "Lila-Weiß geht niemals unter" zusätzliche Einnahmen generiert. Zugleich sprang die Mitgliederzahl über das Wochenende auf die Schnapszahl 8888.

Eine Sky-Kamera im Erzgebirgsstadion. Das wirtschaftliche Wohl nicht nur in Aue hängt auch davon ab, wann und wie viel der Pay-TV-Sender zahlt.
Eine Sky-Kamera im Erzgebirgsstadion. Das wirtschaftliche Wohl nicht nur in Aue hängt auch davon ab, wann und wie viel der Pay-TV-Sender zahlt.  © Igor Pastierovic
Um die bis 30. Juni ausgerichtete Liquiditätsplanung einzuhalten braucht es aber die urpsrünglich eingepreisten TV-Gelder in Höhe von ungefähr 2,5 Millionen Euro.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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