Aue-Keeper Männel nach starkem Auftritt in Nürnberg: "Ich genieße diese Pfiffe"

Nürnberg - Sobald Aue-Keeper Martin Männel (33) an den Ball kam, setzte ein gellendes Pfeifkonzert ein. Die Club-Fans witterten Zeitspiel, waren aber auch gefrustet, dass der FC Erzgebirge Aue gegen ihren 1. FC Nürnberg (0:0) kaum etwas zuließ.

Aue-Torwart Martin Männel (33) musste sich am Sonntag ein Pfeifkonzert anhören. Der 33-Jährige nahm es aber gelassen.
Aue-Torwart Martin Männel (33) musste sich am Sonntag ein Pfeifkonzert anhören. Der 33-Jährige nahm es aber gelassen.  © picture point/Sven Sonntag

"Wer mich kennt, weiß, dass ich diese Pfiffe genieße und gerne auf mich ziehe", grinste Männel in der Mixedzone.

Pfiffe wie auch Lob muss man sich erst verdienen. Letzteres konnte man besonders für die Abwehrleistung aussprechen.

"Sowohl in der Luft als auch am Boden war heute kein Vorbeikommen. Großes Kompliment an die Jungs, die sehr emotional und leidenschaftlich verteidigt haben", urteilt der FCE-Kapitän.

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Da heiligte auch der Zweck die Mittel, wie Männel bei den vielen langen Bällen findet: "Das ist durchaus legitim, zumal wir wussten, dass Nürnberg hinten nicht ganz sattelfest ist."

"Und ein paar Sachen sind auch herausgesprungen, wo wir noch an der Präzision arbeiten müssen", meint Männel.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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