Aue-Teamchef Hensel: "Situation lässt es nicht zu, langfristige Pläne auszugeben"

Aue - Neun Spiele, aber kein Sieg. Der Zug ist für den FC Erzgebirge Aue trotz des miesen Saisonstarts aber längst noch nicht abgefahren. Vorausgesetzt von den nächsten neun Partien bis zum Jahreswechsel gewinnt Aue mehr als die Hälfte.

Das neue Trainerteam der Veilchen bei der Ansprache an die Mannschaft: (v.r.) Torwarttrainer Daniel Haas (38), Athletikcoach Marco Kämpfe (49), Teamchef Marc Hensel (35) und Trainer Carsten Müller (50).
Das neue Trainerteam der Veilchen bei der Ansprache an die Mannschaft: (v.r.) Torwarttrainer Daniel Haas (38), Athletikcoach Marco Kämpfe (49), Teamchef Marc Hensel (35) und Trainer Carsten Müller (50).  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Bei momentan vier Punkten kann Aue nur Sandhausen (7), Kiel (8) und Rostock (10) innerhalb von zwei Spieltagen einholen. Bis zum gesicherten Mittelfeld sind es dagegen schon neun Zähler Abstand.

Ein dickes Brett! Da muss Aue schon das Fernglas auspacken, um noch Sichtkontakt zu halten.

Doch in die Ferne mag FCE-Teamchef Marc Hensel (35) gar nicht blicken. "Die Situation lässt gar nicht zu, langfristige Pläne auszugeben, wie viel Spiele wir bis Weihnachten gewinnen müssen, um eventuell die Chance zu haben, irgendwo zu stehen. Wir tun gut daran, von Gegner zu Gegner zu schauen", betont der 35-Jährige.

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Der nächste Kontrahent heißt Karlsruher SC, eines der Teams aus dem sicheren Mittelfeld, das zu Hause mit nur einem Sieg aber noch nicht viel gerissen hat.

"Das sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie sehr spielstark sind. Sie kommen im 4-3-3, mit drei Angreifern und zwei offensiven Mittelfeldspielern", erwartet Hensel KSC-Offensivpower.

Im Training ging es in dieser Woche zur Sache - hier Martin Männel (33, l.) und Jan Hochscheidt (34).
Im Training ging es in dieser Woche zur Sache - hier Martin Männel (33, l.) und Jan Hochscheidt (34).  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Dazu ist die Elf von Christian Eichner für ihren Variantenreichtum bei Standards berühmt - und berüchtigt. Hensel: "Sie haben überdurchschnittlich viele Eckballvarianten im Repertoire. Das Verteidigen der Ecken werden wir ansprechen."

Titelfoto: PICTURE POINT / S. Sonntag

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