Aue-Trainer Schuster fordert, Stürmer liefert: Zolinski lässt den Knoten platzen!

Aue - Die Auer Angreifer Pascal Testroet (30) und Florian Krüger (21) hatten an den ersten acht Spieltagen bereits geliefert. Der eine traf vier-, der andere zweimal. Der Dritte im Bunde, Ben Zolinski (28), ging stets leer aus.

FCE-Coach Dirk Schuster gab Ben Zolinski in der Trainingswoche eine klare Vorgabe...
FCE-Coach Dirk Schuster gab Ben Zolinski in der Trainingswoche eine klare Vorgabe...  © picture point/Sven Sonntag

Das änderte sich am Sonnabend in Sandhausen. Beim eindrucksvollen 4:1 des FC Erzgebirge Aue netzte Zolinski in der 40. Minute erstmals ein. Nach dem Seitenwechsel legte er noch ein Tor drauf.

Erst köpfte der Stürmer nach Krügers Maßflanke ein. In der 63. Minute erhöhte er auf 3:1. Das vierte Tor, erzielt von Testroet, bereitete Zolinski vor. Ein perfekter Nachmittag für den 28-Jährigen!

"Wir hatten in dieser Woche im Training einen kleinen Disput", verriet Trainer Dirk Schuster (52) nach dem Kantersieg: "Ich habe zu Ben gesagt: Wird Zeit, dass du mal einen reinhaust. Von mir aus können es auch gern zwei sein. Es freut mich, dass er Wort gehalten hat."

Erst kurz vor dem Ligastart kam Zolinski nach Aue. "Dass er ein guter Stürmer ist, haben wir gewusst. Deshalb haben wir ihn geholt", sagte Schuster in Sandhausen.

"Läuferisch stark und torgefährlich war er schon in den vergangenen Partien. Jetzt hat er sich endlich belohnt. Ich hoffe, dass der Knoten geplatzt ist", ergänzt Schuster.

Ben Zolinski war zur Stelle und traf gegen Sandhausen zum 2:1 für Aue.
Ben Zolinski war zur Stelle und traf gegen Sandhausen zum 2:1 für Aue.  © imago images/HMB-Media

Aue-Kicker Zolinski: "Wir werden uns nicht auf den beiden Siegen ausruhen"

Endlich hat's geklappt! Ben Zolinski freut sich nach seinem Premierentor.
Endlich hat's geklappt! Ben Zolinski freut sich nach seinem Premierentor.  © imago images/Jan Hübner

Nicht nur Zolinski, sondern die gesamte Offensive erwischte im Stadion am Hardtwald einen Sahnetag. Eiskalt bestraften Krüger, der das 1:1 markierte, Testroet und Zolinski die teils eklatanten Fehler im Abwehrverbund der Gastgeber.

Vielleicht wäre das Spiel anders gelaufen, wenn Kevin Behrens nicht nur den ersten, sondern auch den zweiten Strafstoß versenkt hätte. Doch den fischte Martin Männel (32) mit der linken Hand weg - stark!

"Wenn der zweite Elfer reingeht, wird es vielleicht eklig für uns", meinte Zolinski: "Aber wir haben mit Martin einen überragenden Torwart, der uns mit seiner Parade im Spiel gehalten hat. Das war ein kleiner Brustlöser."

Der FC Erzgebirge ist in der 2. Liga das Team der Stunde - und laut Zolinski noch lange nicht satt: "Wir genießen den Moment für ein, zwei Tage, dann geht der Blick auf das Regensburg-Heimspiel. Wir werden uns nicht auf den beiden Siegen ausruhen, sondern weitermachen. Es gibt noch einige Dinge, die wir verbessern müssen!"

Titelfoto: imago images/Jan Hübner, Picture Point/Sven Sonntag

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