Aue-Trainer Shpilevski enttäuscht: "Stecken aber den Kopf nicht in den Sand"

Kiel - Ein 0:3, das deutlich ist und das noch deutlicher hätte ausfallen können. Der FC Erzgebirge Aue hat in Kiel kein Land gesehen, stellte sich vor den Gegentoren nicht clever genug an. Die Abstimmung passte hier wie da nicht.

Aue-Trainer Aleksey Shpilevski (33) ist enttäuscht über die 0:3-Niederlage bei Holstein Kiel.
Aue-Trainer Aleksey Shpilevski (33) ist enttäuscht über die 0:3-Niederlage bei Holstein Kiel.  © picture point/Sven Sonntag

"Die Defensive ist nicht nur die Abwehrkette", sagte Aues Abwehrchef Sören Gonther treffend nach dem Spiel.

Die Abstimmung passte nicht. Dazu kamen individuelle Patzer wie vor den ersten beiden Treffern, die so nicht fallen dürfen.

"Sowohl vorn als auch hinten waren wir vor allem in den Zweikämpfen unterlegen. In der 2. Liga entscheiden die Zweikämpfe und da haben wir die entscheidenden verloren", so Gonther.

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"Wir sind schon hier hergefahren und haben uns mehr gehofft", war Trainer Aleksey Shpilevski enttäuscht. "Wir wussten, dass Kiel eine unfassbare spielstarke Mannschaft ist. Deshalb haben wir unsere Struktur verändert. Wir haben aber auf den Außen und ausgehend von unseren Spitzen zu wenig Druck ausgeübt", bemängelte er. Zudem habe seiner Meinung nach die Restverteidigung nicht gepasst.

Jetzt steht die Länderspielpause an. "Da bin ich froh drüber, wir müssen extrem an uns arbeiten. Es gibt viel zu tun. Wir stecken aber den Kopf nicht in den Sand", so der Coach.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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