Aue zittert sich gegen Eilenburg ins Sachsenpokal-Achtelfinale

Aue - Der FC Erzgebirge Aue zittert sich bei Fünftligist FC Eilenburg mit einem 2:1 (2:0) in das Achtelfinale des Sachsenpokals. Zugleich endet die zehn Pflichtspiele dauernde Sieglos-Serie der Veilchen.

Große Freude beim FC Erzgebirge Aue: Nach nur drei Minuten fiel der erste Treffer. Torschütze Maximilian Thiel (2. v. r) freut sich mit seinen Teamkollegen.
Große Freude beim FC Erzgebirge Aue: Nach nur drei Minuten fiel der erste Treffer. Torschütze Maximilian Thiel (2. v. r) freut sich mit seinen Teamkollegen.  © Picture Point/Gabor Krieg

Interims-Trainer Carsten Müller bot nahezu die erste Elf auf und berief Martin Männel erstmals nach seiner Meniskusverletzung, die er im Frühjahr erlitten hatte, ins Startaufgebot.

Interessant: Männel und nicht der bisherige Kapitän Dimitrij Nazarov streifte sich die Spielführer-Binde über den Oberarm.

Erwartungsgemäß verlebte der Veilchen-Keeper gegen den Underdog einen ruhigen Nachmittag und war kaum gefordert, wohingegen sein Gegenüber Andreas Naumann gleich nach drei Minuten erstmals hinter sich greifen musste.

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Maximilian Thiel hatte einen abgewehrten Nazarov-Freistoß aus gut 18 Metern verwandelt. Eilenburgs Naumann war in der Folgezeit mehrfach gefordert, hielt gegen Anthony Barylla (10.) und Thiel (28.) aber stark.

Mannschaftsaufstellungen vom FC Eilenburg und dem FC Erzgebirge Aue

Nach dem Seitenwechsel schwächelt Aue gewaltig!

Aue-Spieler Tom Baumgart traf zum 2:0.
Aue-Spieler Tom Baumgart traf zum 2:0.  © Picture Point/Gabor Krieg

Als Tom Baumgart (29.) nach tiefem Ball von Nazarov durchbrach, war der Schlussmann allerdings machtlos - 2:0.

Dem souveränen Auftritt in der ersten Halbzeit folgte ein Rückfall in alte Zeiten nach dem Seitenwechsel. Aue brachte bis auf zwei Möglichkeiten für Antonio Jonjic (70./80.) wenig zustande.

So witterte der zwei Klassen tiefer spielende Gegner nochmals Morgenluft und kam spät durch Adrian Jarosch (90.), der eine Freistoßeingabe vom ex-Zwickauer Michael Schlicht ziemlich zentral im Tor unterbrachte, zum Anschluss.

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Kurz darauf die nächste dicke Chance für den Underdog: Tim Bunge (90.+1.) drosch den Ball drüber. Aue kam nochmal mit einem blauen Auge davon.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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