"Fifty-fifty!" Aues Gonther sieht Pokal-Gegner Ingolstadt als eines der schwersten Lose

Aue - Der FC Erzgebirge Aue steigt zwar erst am Montag beim FC Ingolstadt in den DFB-Pokal ein, aber schon jetzt wirft die Partie ihre Schatten voraus. So viele Auftritte auf dieser großen Bühne absolviert man schließlich nicht, erst recht als Veilchen.

FCE-Routinier Sören Gonther (34) möchte mit seinen Veilchen endlich mal im Pokal ein Stück weiter kommen.
FCE-Routinier Sören Gonther (34) möchte mit seinen Veilchen endlich mal im Pokal ein Stück weiter kommen.  © picture point/Sven Sonntag

Seit dem Aufstieg 2016 war regelmäßig in der ersten Runde Feierabend, 2016/17 in Ingolstadt (7:8 n. E.). In der vorletzten Saison überstand Aue zumindest den Auftakt in Nordhausen, bevor anschließend beim damaligen Bundesligisten Düsseldorf Endstation war.

In der vergangenen Serie blamierte sich der Kumpelverein dagegen bei Viertligist Ulm (0:2). Eine innige Beziehung sieht anders aus ...

Das diesjährige Los sorgte auch nicht für Jubelstürme. Von den 32 Teams aus dem Amateurtopf wurde es ein Zweitligist.

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"Ingolstadt, Dresden, Rostock und Sandhausen waren die schwersten Lose. Davon haben wir eins gezogen. Das ist wie Liga. Fifty-fifty", schätzt Sören Gonther (34) die Ausgangslage ein.

Es ändert aber nichts am Anspruchsdenken. "Wir fahren dahin, um weiterzukommen", stellt der Abwehrchef klar. "Danach haben wir auf Schalke gleich ein riesiges Spiel vor der Brust. Das sind Highlights, auf die man sich freut - auch in meinem biblischen Alter", hebt der 34-Jährige hervor.

Hält er den Laden hinten wie gegen Nürnberg und jetzt St. Pauli zusammen, ist das die halbe Miete, egal wie der Gegner heißt.

"Die Defensive ist die Basis für die gesamte Saison. Wenn das so bleibt und wir uns nach vorne noch besser entwickeln, mehr Ruhe am Ball bekommen und nicht nur den tödlichen Ball spielen wollen, sondern auch den einfacheren Pass suchen, werden wir unsere Tore schießen."

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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