Auf Aue-Kapitän Männel ist Verlass! Hier verrät er seine Elfmeter-Erfolgsformel

Aue - Vier der letzten sieben Elfmeter konnte Martin Männel parieren. Auch in Sandhausen war auf den Veilchen-Schlussmann Verlass!

Mit der seiner linken Pranke wehrt Martin Männel den Elfmeter von Sandhausens Kevin Behrens (nicht im Bild) ab und bewahrt seine Elf vor einem neuerlichen Rückstand.
Mit der seiner linken Pranke wehrt Martin Männel den Elfmeter von Sandhausens Kevin Behrens (nicht im Bild) ab und bewahrt seine Elf vor einem neuerlichen Rückstand.  © imago images/Jan Hübner

Beim ersten Strafstoß wurde er von Kevin Behrens noch in die falsche Ecke geschickt. Beim zweiten entschied sich Männel für die andere Richtung und wehrte den Behrens-Ball mit der linken Pranke ab.

"Es ist immer ein Stück weit Bauchgefühl und eine gehörige Portion Glück", meinte der Keeper und fügte an: "Der Elfer war so schlecht nicht geschossen, also ist auch etwas Können dabei."

Männel hat mit seinen Paraden einen gehörigen Anteil am derzeitigen Höhenflug des FC Erzgebirge, der am 7. November mit dem 0:0 bei Hannover 96 begann.

In dieser Partie trieb der Auer Torwart Stürmer Marvin Ducksch an den Rand des Wahnsinns. Mehrfach scheiterte er an Männel.

In Sandhausen bewahrte der 32-Jährige seine Elf in der 36. Minute vor dem erneuten Rückstand.

"Der Zeitpunkt war wichtig für die Truppe, weil wir dadurch im Spiel geblieben sind", meinte der Kapitän nach dem grandiosen 4:1-Erfolg.

Männel: "Da hatten wir das nötige Quäntchen Glück"

Und: "Wir haben alles das rausgefeuert, was wir uns in den letzten Wochen erarbeitet haben. Ich bin extrem stolz darauf, dass wir nach dem 0:1 nicht kopflos agiert haben, sondern weiter unseren Weg gegangen und in die Spur gekommen sind."

Die wenigen brenzligen Situationen, die es unmittelbar nach der Sandhausen-Führung vorm Männel-Gehäuse gab, überstanden die Erzgebirger schadlos. "Da hatten wir das nötige Quäntchen Glück", so der Torhüter, der noch vor der Pause das 2:1 durch Ben Zolinski bejubeln konnte.

"Wichtig war, dass wir in der zweiten Halbzeit heiß geblieben sind, unbedingt die Entscheidung herbeiführen wollten", betonte Männel: "Ein überzeugender Auftritt, den wir mit einem richtig guten Ergebnis krönen konnten."

Titelfoto: imago images/Jan Hübner

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