Corona-Verstoß beim FC Erzgebirge Aue? DFB ermittelt!

Aue - Der FC Erzgebirge könnte zum wiederholten Male gegen das in Coronazeiten geltende Hygienekonzept verstoßen haben - und ist nun Gegenstand eines Ermittlungsverfahrens durch den Kontrollausschuss des DFB. Das teilte der Verband am Montag mit.

Die Spieler des FC Erzgebirge Aue verhielten sich tadellos, holten durch ein Tor von Pascal Testroet (2.v.l) einen Punkt gegen Hannover im Jubläumsspiel.
Die Spieler des FC Erzgebirge Aue verhielten sich tadellos, holten durch ein Tor von Pascal Testroet (2.v.l) einen Punkt gegen Hannover im Jubläumsspiel.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Er geht einem Verdacht nach, der durch verschiedene Medienberichte aufgekommen war.

So sollen sich am Samstag beim 1:1 gegen Hannover 96 - dem 500. Zweitligaspiel der Vereinsgeschichte - Gäste im VIP-Bereich aufgehalten haben, im dem angeblich auch Essen und Getränke serviert wurden.

Zeitweise sollen die Personen auch keinen Mund-Schutz auf der Tribüne getragen haben.

Verscherbelt der FC Erzgebirge Aue Juwel Krüger?
FC Erzgebirge Aue Verscherbelt der FC Erzgebirge Aue Juwel Krüger?

Die Sky-Kameras, die immer auf der Gegengerade aufgebaut sind, zoomten häufig auf die Haupttribüne und zeigten die Personen auf dieser.

Zuschauer sind in den Stadien der Bundesliga aktuell generell nicht zugelassen.

Die Auer wurden nun vom DFB-Kontrollausschuss zu einer zeitnahen Stellungnahme aufgefordert. Sobald diese vorliegt, wird das Gremium über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden.

Bereits im Januar hatten die Veilchen Post vom DFB bekommen, weil Fans unerlaubterweise das Spiel gegen Fortuna Düsseldorf (0:3) im Stadion verfolgt hatten.

Clemens Fandrich und Co-Trainer Marco Kämpfe mussten sich in Quarantäne begeben

Damals musste der FCE 4000 Euro Strafe bezahlen. Dabei wird es im Wiederholungsfall nicht bleiben, sollte der DFB das als solchen ansehen.

Pikant dazu: Kurz vor dem Spiel mussten sich Mittelfeldspieler Clemens Fandrich und Co-Trainer Marco Kämpfe in Quarantäne begeben.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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