Erfolgreicher Auftakt! Aue besiegt Berliner AK 4:0

Aue - Erfolgreicher Einstand in die neue Saison! Der FC Erzgebirge Aue hat vor gut 1600 Zuschauern sein erstes Testspiel im eigenen Stadion gewonnen. Gegen den Regionalligisten Berliner AK hieß es nach 90 schweißtreibenden Minuten 4:0 (2:0). BAK-Kicker Julian Klar (11.) per Eigentor, Elias Huth (17.), Felix Göttlicher (84.) und Korbinian Burger (89.) trafen.

Aue-Keeper Philipp Klewin pariert einen Foulelfmeter von Pardis Fardjad-Azad (r.).
Aue-Keeper Philipp Klewin pariert einen Foulelfmeter von Pardis Fardjad-Azad (r.).  © Picture Point / Sven Sonntag

Von den mittlerweile offiziell 15. Neuzugängen begannen sechs: Stefan Nkansah, Marco Schikora, Linus Rosenlöcher, Alexander Sorge, Elias Huth und Marvin Stefaniak.

Aue startete forsch und zeigte, was Trainer Timo Rost sehen will: Aggressives Pressing. Die Lila-Weißen gingen früh drauf und eroberten sich so viele Bälle. Zudem war auch eine gewisse Spielfreude zu sehen.

Lange dauerte es auch nicht bis zum ersten Tor. Das schoss aber ein Berliner. BAK-Abwehrchef Klar (11.) grätschte in eine Flanke von Stefaniak und lenkte sie in die Maschen.

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Das 2:0 war toll herausgespielt. Stefaniaks Flanke drosch der agile Jann George an den Pfosten, beim Abpraller hielt Huth (2:0) den Fuß hin.

Mit der Trinkpause nahm sich auch die Partie eine - bei drückenden 30 Grad im Schatten wenig verwunderlich. Den nächsten Aufreger gab es erst in der 36. Minute. Schiri Alexander Sather (Grimma) zeigte bei einem kombinierten Hand- und Foulspiel von Nkansah auf den Punkt.

Doch FCE-Keeper Philipp Klewin parierte den Elfer von Pardis Fardjad-Azad.

Die Mannschaftsaufstellungen des FC Erzgebirge Aue und Berliner AK

Der zweite Durchgang lief bei Erzgebirge Aue sehr ruhig ab

Nach dem 4:0 von Korbinian Burger (3.v.l.) hatten die Veilchen allen Grund zum Jubeln.
Nach dem 4:0 von Korbinian Burger (3.v.l.) hatten die Veilchen allen Grund zum Jubeln.  © Picture Point / Sven Sonntag

Rost wechselte zur Pause komplett. Nun bekamen die Fans bis auf Ulrich Taffertshofer und Paul-Philipp Besong auch alle anderen Neuen zu sehen.

Es dauerte keine drei Minuten, bis die alten Bayreuther Kollegen zuschlugen. Ivan Knezevic steckte auf Tim Danhof durch, der traf. Doch der Linienrichter hob fälschlicherweise die Fahne. Eine Fehlentscheidung, an die sich die Fans wieder gewöhnen müssen. Einen Videobeweis gibt es in der 3. Liga nicht.

Insgesamt lief der zweite Durchgang sehr ruhig ab. Auch das war nicht verwunderlich, dann die Abläufe können nach einer Woche Training noch nicht passen.

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Zu sehen war aber auch bei jenen elf Spielern, dass die Rost-Philosophie annehmen. Berlin kam selten ungestört über die Mittellinie. Aue stresste den BAK schon tief in dessen Hälfte.

Zwei Tore gab es dann doch noch zu bestaunen. Nach butterweicher Flanke von Danhof stieg der aufgerückte Felix Göttlicher (84.) hoch und köpfte aus elf Metern wuchtig ein. Kurz vor Ende hielt Berlins Omran Iraqi den Schuss von Knezevic auf der Linie mit der Hand auf. Burger (89.) wuchtete den Elfer unters Dach.

Titelfoto: Picture Point / Sven Sonntag

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