Erster Sieg seit November! Owusu lässt Erzgebirge Aue wieder hoffen

Aue - Im Schacht brennt doch noch Licht! Der FC Erzgebirge Aue hat die Negativserie endlich durchbrochen und feiert den ersten Sieg seit Ende November. Vor 6268 Zuschauern im Erzgebirgsstadion bezwangen die Veilchen den SSV Jahn Regensburg 1:0 (1:0) und verringerten den Rückstand auf den Relegationsplatz auf sieben Zähler.

Sein zweites Tor in dieser Saison schoss Prince Owusu gegen Regensburg in der 23. Minute und damit auch Aue zum Sieg.
Sein zweites Tor in dieser Saison schoss Prince Owusu gegen Regensburg in der 23. Minute und damit auch Aue zum Sieg.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Aue zeigte sich zu Beginn in der gegnerischen Hälfte sehr präsent und wäre um ein Haar in Führung gegangen. Nach Eckball von Clemens Fandrich bekam Regensburg den Ball nicht entscheidend geklärt, sodass Nicolas Kühn (11.) am Sechzehner freie Schussbahn besaß.

Jahn-Keeper Alexander Meyer lenkte den Ball gerade noch an den linken Pfosten, doch auch diesmal setzten die Gastgeber nach, nur bekam Anthony Barylla nicht genug Druck hinter den Ball.

Pavel Dotchev hatte im Vorfeld betont, man wolle den Funken entzünden und dadurch die Zuschauer mitnehmen. Genau das geschah. Der FCE-Coach war außerdem auf die ansteigende Form bei Prince Osei Owusu eingegangen und sollte sich bestätigt sehen.

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FC Erzgebirge Aue Aue setzt Zeichen nach widerlichem Fisch-Angriff auf Gäste-Block

Zunächst gewann Kühn den Ball und überließ für Dimitrij Nazarov, der rechts Meter machte und den richtigen Moment abpasste, um flach in die Mitte zu Owusu (23.) zu geben. Der stoppte den Ball kurz und schob flach ins rechte Eck ein.

Die Startelf vom FC Erzgebirge Aue gegen Regensburg

Die Mannschaftsaufstellung vom SSV Jahn Regensburg in Aue

Keeper Philipp Klewin sichert den Sieg für den FC Erzgebirge Aue

Nachdem Martin Männel am Samstag positiv auf Corona getestet wurde, musste er einspringen: Philipp Klewin.
Nachdem Martin Männel am Samstag positiv auf Corona getestet wurde, musste er einspringen: Philipp Klewin.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Aue setzte auf eine Überrumpelungstaktik, indem nach Ballgewinn sofort der Weg in die Tiefe gesucht wurde. Nazarov nach Solo über das halbe Feld (35.) scheiterte am gut aufgelegten Meyer.

Dessen Gegenüber, Philipp Klewin, der für Martin Männel (Corona) zwischen den Pfosten stand, verlebte derweil eine halbwegs ruhige erste Halbzeit. Einzig beim Schuss von Jan-Niklas Beste (37.) war der FCE-Keeper ernsthaft gefordert und fälschte die Kugel entscheidend zur Ecke ab.

Die Veilchen setzten nach dem verstärkt auf Konter. Zolinski schickte Kühn (50.), dessen überhasteter Schuss deutlich am Tor linken Dreiangel vorbeiflog.

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Aus diesen Gelegenheiten hätte Aue mehr machen müssen, denn die Gäste intensivierten ihrerseits die offensiven Bemühungen, sodass sich ein offener Schlagabtausch entwickelte.

Klewin war immer wieder gefordert, zeigte aber vor allem beim präzisen Schuss von Carlo Boukhalfa (55.), den er noch aus dem Eck gekratzt bekam, dass er eine richtig starke Männel-Vertretung ist. Regensburg rannte an, doch hinten hielt die Null.

Titelfoto: PICTURE POINT / S. Sonntag

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