Erzgebirge Aue: Dürfen Krüger und Testroet wieder gemeinsam jubeln?

Aue - Findet nach vorne nichts statt, hängen die Angreifer unweigerlich in der Luft. Mit genau diesem Problem hatte sich zuletzt Erzgebirge Aues torgefährliches Duo Pascal Testroet und Florian Krüger herumzuschlagen. Was spricht nach dem 0:3 in Hamburg und dem 0:2 in Bochum dafür, dass es am Samstag zuhause gegen Holstein Kiel anders wird?

Zusammen sind Florian Krüger und Pascal Testroet am gefährlichsten - dürfen sie das gegen Kiel unter Beweis stellen?
Zusammen sind Florian Krüger und Pascal Testroet am gefährlichsten - dürfen sie das gegen Kiel unter Beweis stellen?  © Frank Kruczynski

"Alleine die taktische Ausrichtung und spielerische Klasse des HSV führten dazu, dass wir in die Defensive hineingedrückt wurden. Danach wurde das System früh gewechselt, weshalb wir in diesem Spiel gar nicht nach vorne gekommen sind", sieht Krüger die Sache differenzierter.

Im Volksparkstadion starteten er und Testroet noch gemeinsam. Immerhin waren sie bislang auch an fünf der sechs Auer Saisontore beteiligt, sprangen damit in jene Bresche, die entstand, weil Jan Hochscheidt und Dimitrij Nazarov bisher als Scorer ausfielen.

Alleine die Last schultern können auch sie nicht, erst recht, wenn Aue wie in Bochum mit "Paco" nur eine Spitze aufbietet.

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"Wir sind es von vornherein defensiver angegangen. Durch die Rote Karte (für Calogero Rizzuto/d. Red.) konnten wir gar nicht mehr in die Umschaltsituationen hineinkommen", erklärt Krüger.

Dass es anders geht, habe der FCE bereits bewiesen. Krüger: "In den ersten Spielen haben wir gezeigt, dass wir vorne die Tore machen können. Sechs Stück haben wir bereits geschossen."

Kirre machen lässt sich der 21-Jährige jedenfalls nicht. "Wir sollten uns nicht den riesigen Kopf machen, sondern einfach wieder unsere Stärken einbringen. Dann sieht es gegen Kiel auch wieder anders aus."

Titelfoto: Frank Kruczynski

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