Erzgebirge Aue verpasst Heimsieg gegen VfL Osnabrück trotz früher Führung!

Aue - Der FC Erzgebirge Aue verpasste gegen den VfL Osnabrück den ersten Heimsieg. Trotz früher Führung durch Marvin Stefaniak kamen die Veilchen vor 7775 Zuschauern nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus.

Nach nur 16 Minuten zappelte der Ball ins Netz: Marvin Stefaniak (nicht im Bild) traf für den FC Erzgebirge Aue zum 1:0.
Nach nur 16 Minuten zappelte der Ball ins Netz: Marvin Stefaniak (nicht im Bild) traf für den FC Erzgebirge Aue zum 1:0.  © picture point/Sven Sonntag

Die Veilchen kamen wie schon zum Auftakt in Freiburg gut aus den Startlöchern. Eine VfL-Ecke fing der FCE ab und ging sofort ins Umschaltspiel über.

Lenn Jastremski trieb den Ball voran und legte hinüber auf die linke Bahn, wo Stefaniak (16.) mitgelaufen war.

Der Auer schaute sich seinen Gegenspieler Leandro Putaro aus, zog mit einer Körpertäuschung links vorbei und krönte die feine Aktion mit einem platzierten Schuss ins lange Eck.

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Die Gastgeber begannen insgesamt sehr forsch, sahen sich aber ab Mitte der ersten Halbzeit stärker unter Druck, was vor allem die Dreierkette einige Male bedenklich wanken ließ. Sattelfest war das mitnichten.

So auch vor dem Ausgleich durch Felix Higl (35.), bei dem die Veilchen wie schon zuletzt gegen den 1. FSV Mainz 05 in einen Konter liefen.

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VfL-Spieler Felix Higl (2.v.l.) schoss den Ausgleich - Freude bei den Osnabrückern.
VfL-Spieler Felix Higl (2.v.l.) schoss den Ausgleich - Freude bei den Osnabrückern.  © picture point/Sven Sonntag

Bei einem Stefaniak-Freistoß aus dem linken Halbfeld behinderten sich zunächst Ivan Knezevic und Alexander Sorge am rechten Strafraumeck gegenseitig.

Danach störte Ulrich Taffertshofer nicht entschieden genug gegen Florian Kleinhansl und Marco Schikoras Grätsche macht den Ball überhaupt erst richtig scharf, sodass Higl von halbrechts ähnlich schön ins lange Eck schlenzen konnte, wie Stefaniak gut 20 Minuten zuvor.

Aue ließ sich zu sehr den Schneid abkaufen und brauchte auch nach dem Seitenwechsel einiges an Zeit, um sich wieder ins Spiel zu finden und im Ansatz torgefährlich zu werden.

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Eine gut getimte Flanke von Stefaniak fand Tom Baumgart (64.) am langen Pfosten, dessen Kopfball jedoch zu zentral kam. Wenig später probierte es der kurz zuvor eingewechselte Baumgart aus der Distanz, hätte aber lieber den besser postierten Jastremski mitnehmen sollen.

Aue drängte zum Ende hin noch einmal, doch VfL-Keeper Philipp Kühn vereitelte die Chancen der Veilchen-Joker Boris Tashchy (86.) und Paul-Philipp Besong (90.+3).

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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