Ex-Auer Robert Herrmann wechselt in die 2. Liga!

Aue/Würzburg - Tolles Geschenk! Robert Herrmann hat an seinem 27. Geburtstag einen Zweijahresvertrag bei den FC Würzburger Kickers unterschrieben.

Robert Herrmann (27) spielte bereits in der Aufstiegssaison 2019/20 für den FC Würzburger Kickers.
Robert Herrmann (27) spielte bereits in der Aufstiegssaison 2019/20 für den FC Würzburger Kickers.  © Picture Point / Gabor Krieg

Dorthin war der linke Mittelfeldspieler bereits in der vergangenen Saison vom FC Erzgebirge Aue ausgeliehen worden. 

Er selbst sagte auf der FCW-Website: "Ich bin froh, dass ich nun endgültig eine Rothose bin und freue mich riesig darauf, die Jungs wiederzusehen. Unser großartiger Teamgeist wird auch in der 2. Bundesliga von enormer Bedeutung sein."

Sein Coach meinte: "Robert hat in der Rückrunde und speziell nach dem Re-Start stark performt und konstant gute Leistungen abgeliefert. Daher ist es klasse, dass wir ihn mit seiner Dynamik, seiner Laufstärke sowie seinem starken linken Fuß in der 2. Bundesliga nun fest bei uns haben", so Michael Schiele.

Der Trainer fügte verdeutlichend hinzu: "Robert war ein Teil der Aufstiegsmannschaft, kennt die Jungs bestens und benötigt keine Eingewöhnungszeit. Wir freuen uns, dass wir ihn nach dem erfolgreichen Leihgeschäft in der vergangenen Saison jetzt fest an die Kickers binden konnten", erklärt Kickers-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer.

So kehrte Herrmann nach der Saison 2019/20 also nur kurz nach Aue zurück. Denn erst vor wenigen Tagen hatte der FCE den Vertrag mit ihm aufgelöst (TAG24 berichtete). Bei den Veilchen hatte er sich nämlich nie ganz durchsetzen können. 2018/19 war er nur zu 14 Einsätzen gekommen (ein Tor, eine Vorlage).

FC Würzburger Kickers stellen Robert Herrmann als Neuzugang vor

Robert Herrmann ist ein sehr guter Torvorbereiter

Robert Herrmann (27) kam für den FC Erzgebirge Aue nur zu 14 Einsätzen.
Robert Herrmann (27) kam für den FC Erzgebirge Aue nur zu 14 Einsätzen.  © Picture Point / Sven Sonntag

Vor der abgelaufenen Spielzeit war die Leihe zum damaligen Drittligisten für alle Seiten eine Win-win-Situation. Denn bei den Kickers blühte Herrmann geradezu auf und war erstmals überhaupt im Profifußball Stammspieler.

Zwar trainierte er schon in der Jugend und U23 des 1. FC Union Berlin, bei Hannover 96 II und vor allem beim VfL Wolfsburg II unter besten Bedingungen, spielte aber nie höher als in der Regionalliga.

Beim SV Sandhausen und Aue kam er nicht wie erhofft zum Zug, in Würzburg hingegen schon. Hier fand er zu alter Stärke zurück und brachte die Qualität ein, die ihn schon bei den jungen Wölfen zu einem begehrten Spieler werden ließ: seine Torvorlagen.

Für die Kickers bereitete er in 31 Drittliga-Einsätzen satte neun Treffer direkt vor und erzielte zudem auch noch drei Tore selbst. Wenn man dann noch im Hinterkopf hat, dass er für Wolfsburg II 44 Vorlagen in 94 Einsätzen gab, ist klar: da ist noch Luft nach oben!

Doch auch mit neun Assists hatte Herrmann entscheidenden Anteil am großen Saison-Happy-End seines Klubs. Denn Würzburg stieg bekanntlich in der Nachspielzeit des 38. und damit letzten Spieltags der Saison dank eines Elfmetertores von Ex-Dynamo Sebastian Schuppan noch direkt in die 2. Bundesliga auf (TAG24 berichtete). Dort wird es auch ein Wiedersehen mit dem FCE geben. 

Titelfoto: Picture Point / Sven Sonntag

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