Ex-Auer Pascal Köpke bekommt bittere Nachricht: Stürmer fällt monatelang aus!

Aue - Die schlimmsten Befürchtungen haben sich leider bestätigt! Pascal Köpke (25) hat sich am Montagabend einen Kreuzbandriss zugezogen und wird dem 1. FC Nürnberg mehrere Monate lang fehlen.

Pascal Köpke (25) konnte sich in seinen zwei Jahren bei Hertha BSC nicht durchsetzen.
Pascal Köpke (25) konnte sich in seinen zwei Jahren bei Hertha BSC nicht durchsetzen.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Der Stürmer hatte sich beim Zweitliga-Spiel seines "Clubs" beim VfL Osnabrück (4:1 für den FCN) bereits in der Anfangsphase ohne Einwirkung eines gegnerischen Akteurs schwer verletzt und musste in der 12. Minute ausgewechselt werden.

Auf dem Feld und der Auswechselbank wurde er behandelt und anschließend mit dicker Bandage am rechten Knie von zwei Nürnberger Betreuern in die Kabine geleitet.

Nun brachte eine MRT-Untersuchung Gewissheit: Köpke hat sich das vordere Kreuzband gerissen. Laut der vereinseigenen Website wird der Angreifer bereits am Mittwoch in Augsburg operiert.

Auch Coach Robert Klauß (35) zeigte sich betroffen: "Die Schwere der Verletzung ist unglaublich bitter für Pascal. Er war gerade in der Verfassung, die wir uns von ihm erhofft hatten. Wir werden ihn als Mannschaft versuchen aufzufangen."

Das trifft den Nagel auf den Kopf. Denn Köpke hatte sich nach Anlaufschwierigkeiten in den vergangenen Wochen erst so richtig in die Saison hereingearbeitet und es am 31. Oktober endlich erstmals in die Startformation geschafft.

Da schnürte er als Rechtsaußen direkt einen Doppelpack, konnte die 2:3-Niederlage des FCN gegen Eintracht Braunschweig aber auch nicht verhindern.

1. FC Nürnberg verkündet die Diagnose von Pascal Köpke

Zeugwart Marko Riegel und Physiotherapeut Sascha Rurainski helfen Pascal Köpke in die Kabine

Pascal Köpke (25, M.) musste am Montagabend schon in der 12. Minute ausgewechselt und vom Platz getragen werden.
Pascal Köpke (25, M.) musste am Montagabend schon in der 12. Minute ausgewechselt und vom Platz getragen werden.  © imago images / foto2press

Pascal Köpke glänzte beim FC Erzgebirge Aue, konnte sich bei Hertha BSC aber nicht durchsetzen

Ein gewohntes Bild aus vergangenen Zeiten: Pascal Köpke (25, l.) jubelt über ein Tor für den FC Erzgebirge Aue.
Ein gewohntes Bild aus vergangenen Zeiten: Pascal Köpke (25, l.) jubelt über ein Tor für den FC Erzgebirge Aue.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Zuvor hatte der Neuzugang von Hertha BSC erst einmal seinen Rhythmus finden müssen. Die Zeit in Berlin verlief sportlich gesehen nämlich enttäuschend für den Sohn von Nationalmannschafts-Torwarttrainer Andreas Köpke (58).

Er kam unter verschiedenen Trainern in zwei Jahren nur zu 13 Einsätzen (ein Tor, zwei Vorlagen) für die Profis. Das hatte er sich ganz anders vorgestellt.

Schließlich war er im Sommer 2018 als herausragender Zweitliga-Stürmer vom FC Erzgebirge Aue in die Hauptstadt gewechselt. Mit der Empfehlung von 31 Treffern und zwölf Vorlagen in 86 Einsätzen schien die Alte Dame ein guter nächster Schritt zu sein.

Doch in der Bundesliga konnte er sich nicht behaupten, weshalb er nun einen Schritt zurückgehen musste, um wieder vorwärts zu kommen.

Schließlich hatte er in Aue seine Stärken, die Geschwindigkeit, sein Zug zum Tor und seinen Instinkt vor dem gegnerischen Kasten, eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Bei Nürnberg sollte er sich mit Sturmtank Manuel Schäffler (31) und Robin Hack (22) nicht nur ergänzen, sondern eine herausragende Offensive bilden. Daraus wird nun aber in dieser Saison vermutlich nichts mehr.

Titelfoto: imago images / foto2press

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