FC Ergebirge Aue: Kritik am Trainingspensum, sind die Pläne von Schuster zu lax?

Aue - Effektiv, aber wohldosiert gesteuert zurück in den Wettkampfmodus oder vertane Zeit: Wie nutzt der FC Erzgebirge Aue die zweiwöchige Länderspielpause, um sich nach dem 0:0 in Hannover auf Darmstadt vorzubereiten?

Gerade für Anschlusskader wie Niklas Jeck (l.) oder Erik Majetschak wäre die eine oder andere Trainingseinheit mehr förderlich für die Entwicklung.
Gerade für Anschlusskader wie Niklas Jeck (l.) oder Erik Majetschak wäre die eine oder andere Trainingseinheit mehr förderlich für die Entwicklung.  © picture point/Sven Sonntag

Im Oktober hagelte es für FCE-Coach Dirk Schuster und seinen Staff Kritik von Präsident Helge Leonhardt, weil für die Spielpause kein Testspiel anberaumt wurde. Begründet wurde dies mit schmalem Kader und straffem Ligapensum.

Die Personalsituation hat sich kaum gebessert. Zuletzt in Hannover fehlten acht Auer krankheits- und verletzungsbedingt oder gesperrt. Und dennoch kam die Kritik wohl an. Am Freitag (13 Uhr) wird gegen Greuther Fürth getestet.

Besänftigt hat das die Putzobersten mitnichten. TAG24 erfuhr: Die laxen Trainingspläne stehen massiv in der Kritik. Außerdem fühlt sich ein Teil der Spieler, vornehmlich die, denen die Einsätze fehlen, unterfordert.

Fakt ist: Für diese Woche waren im Trainingsplan insgesamt nur drei (!) Einheiten plus Fürth-Test verzeichnet. In den zwei vorangegangenen Wochen waren es je vier, plus eine individuelle Regeneration nach der Bochum-Pleite.

Ob sich damit adäquat am ausbaufähigen Umschaltspiel arbeiten lässt - in den letzten vier Partien erzielte Aue nur ein (!) Tor - ist fraglich.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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