Aues Clemens Fandrich als Realist: "2. Liga gefühlt wie Champions League!"

Aue - Interessiert verfolgte Clemens Fandrich (29) im Trainingslager, wie sich sein Ex-Verein RB Leipzig in der Champions League schlug. In vier Wochen startet für ihn und die Lila-Weißen die eigene "Königsklasse".

Aues Neuzugang Ognjen Gnjatic (28).
Aues Neuzugang Ognjen Gnjatic (28).  © Picture Point/Roger Petzsche

"Die 2. Liga ist für uns im Erzgebirge gefühlt wie Champions League. Das sollten wir uns jedes Mal vor Augen halten und realistisch bleiben", mahnt Fandrich.

Was ist Auer Realismus? In den letzten 17 Jahren spielte der FCE 14 Mal zweit- und dreimal drittklassig. Tabellarisch schnitt Lila-Weiß nur ein einziges Mal besser ab als 2019/20 (Siebter) - und zwar 2010/11, als Platz fünf heraussprang. 

"Träumen ist immer erwünscht, aber auch Demut", weiß "Fanne", was alles zusammenkommen muss, um so ein Ergebnis einzufahren.

In der vergangenen Serie war er mit Philipp Riese im defensiven Mittelfeld gesetzt, verpasste nur die Partien in Bielefeld, in Bochum (Gelb-Sperre) und Heidenheim (verletzt). 

Saisonauftakt erfolgt gegen Aufsteiger Würzburg und Fürth

Clemens Fandrich (29) im Trainingslager im polnische Opalenica am Ball.
Clemens Fandrich (29) im Trainingslager im polnische Opalenica am Ball.  © Picture Point/Roger Petzsche

Nun wurde mit Ognjen Gnjatic eine Kante geholt, die Druck auf den Kessel bringen soll. "Es war ein Wunsch von 'Pippo' und mir, dass noch was nachkommt, damit wir rotieren können, sei es wegen einer fünften Gelben oder weil einer kaputt und müde ist", begrüßt Fandrich den Transfer und sagt sogar: "Ich hoffe, dass noch einer kommt, damit wir auf der 'Sechs' doppelt besetzt sind."

Jeder strebt nach Höherem und die abgelaufene Spielzeit könnte durchaus Begehrlichkeiten geweckt haben. "Erstmal heißt es, die Liga zu halten", stellt Fandrich klar.

Der Auftakt erfolgt gegen Aufsteiger Würzburg und Fürth - neben Regensburg das einzige Team, gegen das 2019/20 beide Partien gewonnen wurden. 

"Die vergangene Saison hat gezeigt, wie elementar wichtig ein guter Start ist, um die Konkurrenz auszustechen", blickt Fandrich zurück - und voraus.

Titelfoto: Picture Point/Roger Petzsche

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