Aue-Coach Schuster über 2020: "Haben unsere Ziele erreicht!"

Aue - Feiert er erstmals seinen Geburtstag (den 53.) auf dem Trainingsplatz? Da Dirk Schuster eher als medienscheu gilt, lieber mit seinen Mannen arbeitet statt Interviews zu geben, kam TAG24 nicht bis zu ihm durch und kann die Antwort auf diese Frage nur erahnen: ja! Das wird noch nicht sooft passiert sein.

Aues Trainer Dirk Schuster (wird morgen 53) blickt auf das zu Ende gehende Jahr insgesamt zufrieden zurück.
Aues Trainer Dirk Schuster (wird morgen 53) blickt auf das zu Ende gehende Jahr insgesamt zufrieden zurück.  © picture point/Sven Sonntag

Auch Schuster muss sich den Begebenheiten beugen, dass es in dieser Saison keine Winterpause gibt. In den Jahren zuvor war am 28. Dezember Ruhe - und das noch eine Weile danach. Seit Sonntag steht Schuster mit seinem Team wieder auf dem Platz, kommenden Sonntag geht es im Heimspiel gegen Braunschweig schon weiter.

Sonntag ist der 3. Januar und damit ein neues Kalenderjahr angebrochen. Auf das nun zu Ende gehende blickt der Coach auf der vereinseigenen Homepage zurück. Sportlich war der gebürtige Karl-Marx-Städter zufrieden. "Der FC Erzgebirge Aue hat seine Ziele erreicht, und wir sind auch auf dem Weg, die für das nächste Jahr zu erreichen", sagt Schuster: "Ich glaube, dass wir ein sehr ordentliches Jahr gespielt haben mit dem 7. Platz im Sommer."

Allerdings war die Rückrunde im Frühjahr lange Zeit zäh, geprägt von Höhen und Tiefen. Erst die letzten beiden Siege gegen Hannover und in Regensburg sorgten für den guten Abschluss.

"Auch die bisherigen Spiele mit 19 Punkte sind sehr ansprechend", so Schuster.

Doch 100 Prozent zufrieden ist Aue-Coach Schuster nicht: "Haben bei Standards zu viel zugelassen"

Doch natürlich ist der sportlich Hauptverantwortliche im Verein nicht mit allem zufrieden. Er weiß, dass es noch einiges zu verbessern gibt: "Zufriedenheit bedeutet Stillstand."

Und den will Schuster nicht. "Wir haben einfach bei Standards zuletzt zu viel zugelassen", sagt er und blickt sicher auch auf das unnötige 2:2 beim FC St. Pauli zurück.

Beide Gegentore fielen nach einem ruhenden Ball. "Wir haben uns zwar auch im spielerischen Bereich entwickelt, aber ich glaube nicht, dass wir da schon am Ende der Fahnenstange angelangt sind."

"Auch im Umschaltspiel haben wir noch Luft nach oben", weiß er.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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