Aue-Coach Schuster und Leonhardt: Die große Aussprache beim Essen!

Aue - FCE-Klubchef Helge Leonhardt schlug nach dem Pokal-Aus in Ulm verbal mit der Faust auf den Tisch. Schonungslos sprach er an, was ihm missfiel. Die deutlichen Worte aus der Chefetage kamen auf der sportlichen Ebene an. Doch wie wurden sie aufgenommen?

Haben viel zu bereden: Dirk Schuster (l.) und Helge Leonhardt.
Haben viel zu bereden: Dirk Schuster (l.) und Helge Leonhardt.  © picture point/Sven Sonntag

"Wir wissen, dass der Präsident mit sehr viel Herzblut und Emotionen bei der Sache dabei ist", zeigt Coach Dirk Schuster durchaus Verständnis für Leonhardts öffentliche Kritik.

Der Aue-Boss hatte seiner Enttäuschung Luft gemacht und dabei neben dem Charakter auch den physischen und psychischen Zustand der Lila-Weißen hinterfragt. Leonhardt wollte aufrütteln und sein Personal an der Ehre packen. "Was wir da gesehen haben, hat uns allen nicht gefallen", betont Schuster.

Der 52-Jährige hatte direkt nach Abpfiff der Erstrunden-Partie ebenfalls sehr kritische Töne angeschlagen. Dem folgte eine deutliche Analyse.

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Schuster: "Wir haben das negative Erlebnis aus Ulm sehr intensiv und kritisch aufgearbeitet. Die Fehler, die wir gemacht haben, wurden intern hart angesprochen."

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Enttäuschung pur bei den Auern nach dem Pokal-Aus in Ulm. Mittendrin: Trainer Dirk Schuster und "Co"-Trainer Sascha Franz.
Enttäuschung pur bei den Auern nach dem Pokal-Aus in Ulm. Mittendrin: Trainer Dirk Schuster und "Co"-Trainer Sascha Franz.  © picture point/Sven Sonntag

Mit der Mannschaft wurde Tacheles geredet. Auch mit Leonhardt? Der hatte bei seinem verbalen Rundumschlag schließlich eine Antwort vom Trainerteam zu den Gründen des blamablen Pokal-Ausscheidens gefordert.

"Wir stehen in engem Kontakt und haben uns auch zum Essen verabredet, um noch mal gewisse Dinge durchzusprechen", verriet Schuster auf der Pressekonferenz vor dem Punkspiel-Auftakt in Würzburg. Das Essen gab's am gestrigen Donnerstag...

Damit sollten die Wogen im Kumpelverein wieder etwas geglättet sein. Für den Burgfrieden noch förderlicher wäre selbstverständlich ein erfolgreicher Ausgang der Partie beim Zweitliga-Aufsteiger am Samstag.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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