Auf zum nächsten Dreier! Aues Testroet hofft gegen Fürth auf Startelf-Einsatz

Aue - Abgesehen vom frühen Aus im DFB-Pokal kann der FC Erzgebirge am Freitag mit einem Sieg gegen Greuther Fürth den gleichen Saisonstart hinlegen wie voriges Jahr. Damals heimste Aue in den ersten beiden Begegnungen sechs Zähler ein, drei davon gegen das Kleeblatt.

Pascal Testroet hofft gegen Fürth auf einen Einsatz von Beginn an und will das Vertrauen zurückzahlen.
Pascal Testroet hofft gegen Fürth auf einen Einsatz von Beginn an und will das Vertrauen zurückzahlen.  © picture point/Sven Sonntag

"Im letzten Jahr hat uns Fürth sehr gut gelegen, da haben wir zweimal gewonnen. Es wäre schön, jetzt nachzulegen, dann sind wir mit sechs Punkten sehr gut in die Saison gestartet", weiß Pascal Testroet.

Der Angreifer hatte zum Auftakt in Würzburg gehörigen Anteil am 3:0-Erfolg. Nach seiner Einwechslung spielte Aue mit zwei Angreifern und kam mit dem Seitenwechsel stärker auf, spielte wuchtig nach vorn.

Das Ergebnis: "Paco" erzielte das 2:0 und legte zum 3:0 für Tom Baumgart auf."Er war sehr agil und laufstark. Das hat mir sehr gut gefallen", lobt Coach Dirk Schuster. Die Chancen auf einen Startelfeinsatz für Testroet gegen Fürth sah er - mit leichtem Augenzwinkern - bei 70:40. Dass er Testroet einen Tag vor dessen 30. Geburtstag von Beginn an ranlässt, ist nicht abwegig.

Vor zwei Wochen sah das noch ganz anders aus. "Ich hatte die komplette Vorbereitung verpasst. Dass ich in Ulm im Kader stand, war ein Glücksgefühl, da ich nur bei 60 Prozent meiner Kräfte war", blickt der bullige Stürmer zurück.

Testroet ist ehrlich zu sich selbst

In Würzburg fühlte er sich schon besser, aber längst noch nicht auf dem Level, das er von sich erwartet: "Ehrlicherweise war mein Zustand da noch nicht so, dass ich die 90 Minuten problemlos hätte herunterspielen können. Deswegen war es enorm wichtig, nach den paar Trainingseinheiten vom Trainer zugetraut zu bekommen, die komplette zweite Halbzeit zu spielen."

Diese Ehrlichkeit passt zu Testroet und wird auch Schuster gerne zur Kenntnis nehmen, hatte er doch zuletzt moniert, dass echte Typen im Fußball Seltenheitswert haben.

Testroet ist ehrlich zu sich selbst und nach außen: "Ich habe kein Problem, mich hinzustellen, wenn ich die entscheidende Chance vergeben habe." Er macht auch keinen Hehl daraus, wie sehr er es begrüßt, am Freitag von Beginn an neben seinem Kumpel Florian Krüger zu stürmen.

"Wir ergänzen uns zu 100 Prozent. Stehen wir gemeinsam auf dem Platz, freuen wir uns und zahlen das Vertrauen zurück." Siehe Würzburg ... 

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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