Erzgebirge Aue haut die Lilien weg: Testroet hält Wort und liefert doppelt!

Aue - Pascal Testroet sah die Zeit reif für den zweiten Heimsieg. Den Worten ließ der Angreifer Taten folgen und ebnete dem FC Erzgebirge mit einem Doppelpack (7./56.) den Weg zum 3:0 (1:0)-Sieg gegen den SV Darmstadt 98.

Pascal Testroet brachte Aue in der siebten Minute in Führung.
Pascal Testroet brachte Aue in der siebten Minute in Führung.  © picture point/Sven Sonntag

Aue begann mit hochgeklapptem Visier und einem weiten Einwurf von rechts durch John Patrick Strauß auf Testroet. Der bullige Angreifer behauptete sich im Strafraum, gab wieder zurück nach außen, um sich geschickt zu lösen und die anschließende Eingabe ins kurze Eck zu köpfen.

Weil es so gut funktioniert hatte, probierte es "Paco" wenig später nach Ecke von Philipp Riese erneut mit einem gefühlvollen Abschluss. Diesmal verfehlte der Kopfball sein Ziel knapp (10.).

Nach einer Viertelstunde sendeten die Gäste das erste Lebenszeichen - und was für eines!

Serdar Dursun chippte den Ball in den Lauf von Marvin Mehlem, der das Leder technisch stark herunternahm und sofort abschloss.

FCE-Keeper Martin Männel baute sich vor ihm auf und machte das Tor dicht, sodass Mehlem den Ball nicht unterbringen konnte.

So sah die Startelf von Erzgebirge Aue aus

Die Mannschaftsaufstellung des SV Darmstadt 98

Testroet verwandelt Elfmeter

Aues Sören Gonther im Zweikampf mit Serdar Dursun.
Aues Sören Gonther im Zweikampf mit Serdar Dursun.  © picture point/Sven Sonntag

Die Lilien blühten immer mehr auf und boten sich mit den Veilchen einen offenen Schlagabtausch. Bayern Münchens Leihgabe Lars Lukas Mai deckte mit seinen Zuspielen auf Mehlem (29.) und Tim Skarke (43.) auf, dass Aue bei weiten Bällen in die Spitze anfällig ist.

Das galt allerdings auch auf der Gegenseite.

Nach weitem Ball zu Ben Zolinski bekam Darmstadts Abwehr keinen Zugriff. Florian Krüger verpasste im ersten Anlauf, doch Aue blieb in Ballbesitz und Calogero Rizzutos Abschluss bekam Mai kurz hinter der Strafraumkante an den Arm.

Schiedsrichter Dr. Martin Thomsen gab zunächst Freistoß, korrigierte sich nach Videobeweis und entschied auf Handelfmeter. Den führte Testroet aus und verwandelte sicher links unten.

Steht in der 78. Spielminute nicht die Querlatte im Weg, krönt der 30-Jährige seine Leistung mit dem dritten Treffer.

Der gelang dem spät eingewechselten Dimitrij Nazarov (90.+3).

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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