Aue-Coach Schuster schwärmt von treffsicherem Angriffstrio

Aue - Der FC Erzgebirge trifft und trifft und trifft. 16 Tore erzielten die Lila-Weißen in den letzten sieben Spielen. Das hat auch etwas mit Ben Zolinski (28) zu tun, der erst kurz vor dem ersten Spieltag zum Team stieß und seit dem Spätherbst im Angriff gesetzt ist.

FCE-Coach Dirk Schuster (53) klatscht mit Florian Krüger (21) ab. Er lobt dessen Tempo, Unbekümmertheit und Abschlussstärke.
FCE-Coach Dirk Schuster (53) klatscht mit Florian Krüger (21) ab. Er lobt dessen Tempo, Unbekümmertheit und Abschlussstärke.  © picture point/Sven Sonntag

"Er ist universell einsetzbar, was uns viele Varianten ermöglicht. Das ist ein Potenzial, welches jeder Trainer gerne hätte", meint FCE-Coach Dirk Schuster (53).

Er hat dieses Potenzial und weiß es einzusetzen. Denn seit der frühere Paderborner Zolinski mit Florian Krüger (21) die Angriffsflügel besetzt und Pascal Testroet (30) das Zentrum für sich hat, läuft es vorne richtig rund, steigerte Aue die Trefferquote in den letzten sieben Partien gegenüber den ersten sieben Begegnungen von einem auf 2,29 Tore pro Spiel.

"Alle drei bringen jene Grundvoraussetzungen mit, die ein moderner Stürmer braucht. Bei 'Flo' sind es das Tempo, die Unbekümmertheit sowie seine guten Abschlüsse und sein Schuss.

'Benno' verfügt über Spiel- und taktisches Verständnis, dazu eine hohe Laufbereitschaft und ebenfalls Tempo.

Und 'Paco' ist unser Büffel da vorne drin, der die Bälle festmacht und den Riecher besitzt. Davon profitieren sie untereinander", findet Schuster.

Coach Dirk Schuster sieht nicht nur seine Spitze auf einem guten Weg

Wenn das Auer Angriffstrio Pascal Testroet (30, 3.v.l.), Ben Zolinski (28, Nummer 31) und Florian Krüger (21, r.) im gegnerischen Strafraum auftaucht, wird's meist gefährlich.
Wenn das Auer Angriffstrio Pascal Testroet (30, 3.v.l.), Ben Zolinski (28, Nummer 31) und Florian Krüger (21, r.) im gegnerischen Strafraum auftaucht, wird's meist gefährlich.  © imago images/Frank Kruczynski

Jeder bringt seine Qualitäten mit - und ein. Heraus kommt das mit 18 Toren drittgefährlichste Trio im Unterhaus.

Untermauert wird Schusters Analyse auch bei einem Blick auf die individuellen Statistiken der drei FCE-Stürmer, seit sie mit dem Heimspiel gegen Darmstadt (3:0) konstant zusammen vorne drin agieren. So erzielte Testroet in fünf seiner letzten sieben Einsätze sieben Tore und bereitete vier Treffer vor.

Ähnlich verhält es sich bei Krüger, der im selben Zeitraum fünfmal traf und dreimal auflegte. Zolinski schnürte in Sandhausen einen Doppelpack und legte einmal auf.

Zum Vergleich: An den ersten sieben Spieltagen kam Testroet auf zwei Treffer und eine Vorlage, Krüger auf zwei plus zwei, während Zolinski leer ausging.

"Es ist aber nicht nur an den dreien festzumachen, sondern auch ein Ergebnis der spielerischen Entwicklung der gesamten Mannschaft, die von hinten heraus versucht, sauber Fußball zu spielen, um unsere Stürmer in torgefährliche Positionen zu bringen", sieht Schuster nicht nur seine Spitze, sondern die komplette Breite auf einem guten Weg.

Sonntagnachmittag können dies die Veilchen in Paderborn wieder unter Beweis stellen.

Titelfoto: imago images/Frank Kruczynski

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