Brutal effektiv: Aue schlägt Braunschweig und startet mit erhofftem Sieg ins neue Jahr!

Aue - Vier große Chancen, drei Tore, zweimal Florian Krüger, einmal Pascal Testroet. Mit einer brutalen Effektivität ist der FC Erzgebirge ins neue Jahr gestartet und hat Eintracht Braunschweig am Ende verdient mit 3:1 (1:1) bezwungen.

Traf gleich doppelt: Florian Krüger (r.) jubelt zusammen mit dem späteren 3:1-Torschützen Pascal Testroet (l.) und Sören Gonther.
Traf gleich doppelt: Florian Krüger (r.) jubelt zusammen mit dem späteren 3:1-Torschützen Pascal Testroet (l.) und Sören Gonther.  © Picture Point / Sven Sonntag

Mann des Tages war aber John Patrick Strauß mit drei starken Rettungsaktionen.

Es hatte geschneit im Gebirge, nichts Ungewöhnliches Anfang Januar, trotzdem lange nicht mehr erlebt. Der Rasen war geräumt, aber er war tief. Das Flutlicht vertrieb den dichten Nebel aus dem Kessel.

Nur Lila-Weiß und Gelb sorgten für Farbtupfer bei Temperaturen genau auf dem Gefrierpunkt.

Spielerisch bunt gestaltete zunächst nur Braunschweig die Partie, hatte bis zur 8. Minuten schon drei gute Gelegenheiten. Aue, obwohl im offensiven 4-3-3 spielend, fand nicht statt.

Die Führung der Eintracht fiel folgerichtig: Marcel Bär leitete einen Angriff ein, Lasse Schlüter spielte einen Ball quer durch den Strafraum an allen stehenden Auern vorbei, Ex-Veilchen Kaufmann musste nur den Fuß hinhalten - 0:1 (17.).

Zehn Minuten später eine ähnliche Aktion: Erneut flog ein Ball quer durch den Strafraum, diesmal rettete John Patrick Strauß mit letztem Einsatz vorm einschussbereiten Robin Ziegele.

Die Szene wurde überprüft, doch Strauß spielte weder Hand noch Foul - eine klasse Aktion, die den FCE aufweckte. Er bekam die Partie in den Griff und belohnte sich.

Mannschaftsaufstellungen vom FC Erzgebirge Aue und Eintracht Braunschweig

FC Erzgebirge Aue stellt den Spielverlauf in der zweiten Halbzeit auf den Kopf

Begrüßen sich Corona-konform: Aue-Trainer Dirk Schuster (r.) und sein Vorgänger sowie jetziger Löwen-Coach Daniel Meyer.
Begrüßen sich Corona-konform: Aue-Trainer Dirk Schuster (r.) und sein Vorgänger sowie jetziger Löwen-Coach Daniel Meyer.  © Picture Point / Sven Sonntag

Eine Ecke von Philipp Riese verlängert Steve Breikreuz per Kopf und Florian Krüger köpfte ein - 1:1 (42.).

Der Gast erwischte auch im zweiten Durchgang den besseren Start. Eine Ecke verlängerte Kaufmann (47.) per Kopf, Strauß klärte auf der Linie - zum zweiten Mal rettete er in allerhöchster Not.

Und er tat es in einem nun extrem hektischem Spiel mit vier Gelben Karten in neun Minuten ein drittes Mal, als er gegen den agilen Kaufmann (65.) gerade noch den Fuß dazwischen bekam.

Die folgende Ecke entwickelte sich zum Konter, den Aue einfach nur stark zu Ende spielte.

Über Riese und den eingewechselten Dimitrij Nazarov kam der Ball zu Pascal Testroet, dessen Flanke köpft Krüger aus spitzem Winkel ins lange Eck - 2:1 (67.).

Spiel auf den Kopf gestellt! Die Partie blieb spannend, auch weil Nazarovs 3:1 (78.) nicht zählte. Passgeber Testroet stand mit der Fußspitze im Abseits.

"Paco" machte wenig später alles klar. Eine Ecke von Riese wurde doppelt verlängert, Testroet schweißte die Kugel volley ein - 3:1 (88.).

Titelfoto: Picture Point / Sven Sonntag

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