Aue hat Klassenerhalt nach Arbeitssieg gegen KSC fast sicher

Aue - Der vierte Matchball hat gesessen! Mit einer kämpferisch starken Leistung errang der FC Erzgebirge gegen den Karlsruher SC einen 1:0 (1:0)-Arbeitssieg und überspringt damit die 40-Punkte-Marke.

9. Minute: Florian Krüger schießt den FC Erzgebirge in Führung! Er wird von Stürmer Pascal Testroet (links) gefeiert.
9. Minute: Florian Krüger schießt den FC Erzgebirge in Führung! Er wird von Stürmer Pascal Testroet (links) gefeiert.  © Picture Point/ Sven Sonntag

Die Gäste begannen mit ordentlich Schwung, während Aue auf Fehler lauerte und gleich die erste Unachtsamkeit kaltschnäuzig nutzte.

Jan Hochscheidt fing eine völlig zu kurz geratene Kopfballabwehr von Daniel Gordon ab, zog zur Grundlinie und legte auf Florian Krüger (9.) ab. 

Weil sein Bewacher brav Abstand hielt, besaß der Angreifer am Fünfer auf Höhe des kurzen Pfosten alle Freiheiten, legte sich den Ball zurecht und versenkte ihn links oben.

Karlsruhe benötigte ein paar Minuten, um den Schock zu verdauen, fand dann aber wieder zurück zur alten Linie und Martin Männel musste sich bei einem straffen Abschluss von Lukas Fröde erstmals richtig strecken (17.).

Insgesamt investierte die Elf von Christian Eichner mehr, ohne gegen gallige Lila-Weiße zu entscheidenden Strafraumaktionen zu kommen. Brenzlig wurde es fast nur, wenn Gordon und KSC-Kapitän David Pisot bei Standards mit aufrückten. 

Bei einem Freistoß von Marc Lorenz bekam Gordon jedoch nicht genug Druck hinter den Kopfball (32.). Die anschließende Ecke verfehlte Pisot hauchdünn und Martin Röser am langen Pfosten war zu überrascht.

In der 86. Minute wurde es für den FCE nochmal gefährlich

Hitziger Zweikampf: Aue-Mittelfeldmann Jan Hochscheidt und Marvin Wanitzek (Karlsruhe).
Hitziger Zweikampf: Aue-Mittelfeldmann Jan Hochscheidt und Marvin Wanitzek (Karlsruhe).  © Picture Point/ Sven Sonntag

Die Partie lebte eindeutig von der Intensität, was Aue befeuerte, indem jeder konsequent gegen den Ball arbeitete. 

Selbstverständlich sah das, was auf dem Regen durchtränkten Platz abgeliefert wurde nicht immer schön aus, musste es aber nicht, solange das Ergebnis stimmte. 

Und je mehr Zeit von der Uhr ging, desto mehr musste Karlsruhe angesichts der prekären Situation im Tabellenkeller aufmachen.

Das taten die Badener mit der Hereinnahme der Offensiven Änis Ben-Hatira, Dominik Kother und Anton Fink dann auch, aber die Chance ergab sich auf der Gegenseite. 

Nach guter Kombination auf der linken Bahn verhedderte sich Pascal Testroet im Strafraum, bekam die Kugel aber noch zu Dimitrij Nazarov gespitzelt, der aus fünf Metern an die Latte traf (74.).

Erst in der Spätphase kam Karlsruhe nochmal gefährlich vors Tor und durch Marco Djuricin zum vermeintlichen Ausgleich (86.). 

Weil der KSC-Spieler bei der Ballabgabe eine Fußlänge im Abseits stand, blieb es beim knappen Sieg, der bei nunmehr 41 Zählern den nahezu sicheren Klassenerhalt bedeutet.

Titelfoto: Picture Point/ Sven Sonntag

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