Aue-Keeper Männel nach Heidenheim-Pleite: "Es war mir nicht vergönnt an den Ball heranzukommen"

Aue - Aue-Keeper Martin Männel (32) trieb den 1. FC Heidenheim beim 0:2 mit zwei gehaltenen Strafstößen schier zur Verzweiflung und hätte in der Schlussphase sogar beinahe noch fürs Happy End gesorgt.

In der Schlussphase schaltete sich Martin Männel in die Offensive ein, hatte sogar diese Kopfballchance. Doch das Happy End blieb aus.
In der Schlussphase schaltete sich Martin Männel in die Offensive ein, hatte sogar diese Kopfballchance. Doch das Happy End blieb aus.  © picture point/Sven Sonntag

Es lief die 89. Spielminute, als Aues Keeper zum Eckball mit nach vorne eilte. Der 32-Jährige wollte, dass sich Geschichte wiederholt. 2015 hatte er am letzten Spieltag an gleicher Stelle in der Schlussphase per Kopf getroffen.

"Leider war es mir an diesem Tag nicht vergönnt, noch an den Ball heranzukommen", trauert Männel der Aktion hinterher.

Trifft der FCE-Keeper tatsächlich, hätte es irgendwie gepasst, denn schon die zwei gehaltenen Elfmeter - gegen zwei unterschiedliche Schützen - waren ein Kunststück, dass man nicht alle Tage sieht.

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Männel gab seinen Vorderleuten trotz frühem Rückstand und Platzverweis gegen Steve Breitkreuz frischen Mut.

"Wie sich die Truppe mit einem Mann weniger geschlagen hat, mit Hoffnung und Glauben daran, noch etwas holen zu können, hat mir imponiert", so Männel.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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