Aue-Keeper Männel warnt vor Pokalspiel: "Als Zweitligist kannst du fast nur verlieren!"

Aue - Von der Papierform her ist die Sache eindeutig: Für den FC Erzgebirge als Zweitligist ist das Weiterkommen bei Südwest-Regionalligist SSV Ulm 1846 Pflicht. Kopfzerbrechen bereiten jedoch die Verletzungssorgen.

11. November 2019: Anton Fink (3.v.r./Nr. 30) jubelt über seinen Ausgleichstreffer beim 1:1 des Karlsruher SC im Zweitliga-Spiel gegen den FC Erzgebirge Aue. Veilchen-Keeper Martin Männel sitzt enttäuscht am Boden. Heute im Pokal treffen der FCE-Kapitän und Fink wieder aufeinander, denn Letzterer spielt jetzt für den SSV Ulm.
11. November 2019: Anton Fink (3.v.r./Nr. 30) jubelt über seinen Ausgleichstreffer beim 1:1 des Karlsruher SC im Zweitliga-Spiel gegen den FC Erzgebirge Aue. Veilchen-Keeper Martin Männel sitzt enttäuscht am Boden. Heute im Pokal treffen der FCE-Kapitän und Fink wieder aufeinander, denn Letzterer spielt jetzt für den SSV Ulm.  © picture point/Sven Sonntag

"Auf dem Spielberichtsbogen werden wahrscheinlich ein oder zwei Felder leer bleiben", verweist Coach Dirk Schuster auf die angespannte personelle Situation.

Clemens Fandrich laboriert an Adduktorenproblemen und zog sich obendrein noch einen grippalen Infekt zu. Verteidiger Niklas Jeck ist gesperrt. 

Malcolm Cacutalua, der sich gegen Dresden das Knie verdreht hatte, wackelt ebenso wie der angeschlagene Gaetan Bussmann.

Das erschwert jene Aufgabe, die sie im Kumpelverein ohnehin nicht auf die leichte Schulter nehmen. "Als Zweitligist kannst du fast nur verlieren", gab Martin Männel nach der Generalprobe gegen Dynamo Dresden auf Ulm angesprochen zu.

Jeder erwartet, dass die Veilchen ihrer Favoritenrolle gerecht werden und sich dies auch im Ergebnis niederschlägt. 

Das dachte 2018 auch Eintracht Frankfurt - und zog mit 1:2 den Kürzeren.

Aue-Torwart Männel: "Ulm hat in der Liga noch kein Gegentor bekommen"

Aue-Torwart Männel warnt vor Ulm.
Aue-Torwart Männel warnt vor Ulm.  © Picture Point/Roger Petzsche

Deswegen warnt Männel vor Bruder Leichtfuß: "Ulm hat in der Liga einmal 0:0 und einmal 2:0 gespielt, also noch kein Gegentor bekommen."

Der Sieg gelang gegen Aufstiegsfavorit SV Elversberg, wobei sich SSV-Coach Holger Bachthaler den Luxus gönnte, Neuzugang Anton Fink die kompletten 90 Minuten auf der Bank zu lassen.

Der Rekordtorjäger der 3. Liga traf letztes Jahr noch gegen Aue - damals noch im Dress des Karlsruher SC. Er ist einer, vor dem sie in Aue gewarnt sind.

"Ulm ist eingespielt und hat das Potenzial, um oben mitzumischen und aufzusteigen. Mit Fink und Tobias Rühle haben sie in der Sommerpause zudem gute, erfahrene und gefährliche Spieler verpflichtet", weiß Schuster zu berichten.

Titelfoto: Picture Point/Roger Petzsche

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