Aue-Stürmer Nazarov übt sich als Chef-Scout: "St. Pauli eines der besten Teams"

Aue - Der FC Erzgebirge Aue kann und will am Samstag zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: St. Pauli bezwingen und die 40er Hürde überspringen. Ein Dreier gegen den Kiezklub und die magische Marke wäre mit einer Punktlandung erreicht.

Am Montag spielte St. Pauli ganz stark gegen Braunschweig. Hier umkurvt Igor Matanovic (18) Eintracht-Keeper Jasmin Fejzic (34).
Am Montag spielte St. Pauli ganz stark gegen Braunschweig. Hier umkurvt Igor Matanovic (18) Eintracht-Keeper Jasmin Fejzic (34).  © dpa/Christian Charisius

"Auf die Aufgabe freuen wir uns und wollen die magische '40' am Samstag knacken", gab sich Dimitrij Nazarov (31) vorab forsch.

Was es dazu benötigt klingt eigentlich ganz simpel. "Es geht wieder nur über die Zweikämpfe, wie jedes Spiel", findet Nazarov: "Ohne Zweikämpfe geht nix - und Chancen eiskalt auszunutzen."

Letzteres muss sich der 31-Jährige selbst auf die Fahnen schreiben, nachdem er in Regensburg einen Hochkaräter aus zentraler Position im Strafraum nicht ins, sondern übers Gehäuse schoss.

Er, der über eine Schussgenauigkeit wie kaum ein anderer verfügt und solche Chancen normalerweise mit verbundenen Augen macht.

Dimitrij Nazarov: "Für mich ist St. Pauli momentan eine der besten Mannschaften der 2. Liga"

Sein bisher letztes Tor für die Veilchen traf Dimitrij Nazarov (31) beim 1:4 in Darmstadt. Gegen St. Pauli will er am Samstag nachlegen.
Sein bisher letztes Tor für die Veilchen traf Dimitrij Nazarov (31) beim 1:4 in Darmstadt. Gegen St. Pauli will er am Samstag nachlegen.  © picture point/Sven Sonntag

Gegen die Hanseaten dürfen solche Gelegenheiten nicht ausgelassen werden, denn das würde sich rächen.

"Sankt Pauli ist nicht mehr die Mannschaft aus der Hinrunde, denn sie haben sich enorm gesteigert. Für mich ist es momentan eine der besten Mannschaften der 2. Liga", betont Nazarov.

Wie er zu dieser Einschätzung gelangt, verrät der offensive Mittelfeldspieler auch: "Ich habe sie am Montag gegen Braunschweig gesehen. Offensiv sind sie sehr gut.

Das wird ein unheimlich schweres Spiel, sie zu knacken. Aber wir werden alles heraushauen."

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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