FC Erzgebirge Aue: Mit Paderborn-Debakel erreicht Heimspiel-Trend traurigen Höhepunkt

Aue - Im Lößnitztal herrscht nach dem 3:8-Debakel gegen den SC Paderborn eisige Stimmung. "Ich kann mich für diese Blamage nur entschuldigen", brachte FC Erzgebirge-Boss Helge Leonhardt (62) gegenüber TAG24 als erstes hervor.

Die FCE-Bosse Helge (62, l.) und Uwe Leonhardt trauten wohl ihren Augen nicht.
Die FCE-Bosse Helge (62, l.) und Uwe Leonhardt trauten wohl ihren Augen nicht.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

"All das muss ich erstmal sacken lassen und eine Nacht darüber schlafen, bevor ich über Konsequenzen nachdenke", zeigte sich der Klubpatriarch des FC Erzgebirge Aue tief getroffen.

Wer den 62-jährigen Unternehmer kennt, weiß, dass eine schonungslose und knallharte Kritik folgen wird.

"Einige Spieler haben sich schon bei mir entschuldigt. Aber ich mache das nicht allein an diesem Ergebnis fest. Die Entwicklung gab es schon zuvor", zielt Leonhardt auf die vorigen Heimspiele gegen Sankt Pauli (1:3) und Nürnberg (0:1) ab.

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"Es zieht sich wie ein roter Faden durch, mit diesem Höhepunkt", wartet der FCE-Boss auf Erklärungen.

Und ergänzt: "Ich werde meine Spieler fragen, was da los war."

Titelfoto: PICTURE POINT / S. Sonntag

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