FCE-Boss Leonhardt nach Spekulationen um Krüger-Abgang: "Florian ist unverkäuflich!"

AueHände weg von Florian Krüger, sonst wird der Chef böse! FCE-Präsident Helge Leonhardt fährt die Krallen aus, wenn es um sein Sturm-Juwel geht: "Er wird kein Objekt von Spekulanten, genau davor werde ich ihn schützen! ,Flo' ist zurzeit unverkäuflich, er hat bis 2021 Vertrag", stellt der Veilchen-Boss klar. Damit wäre diese Personalie geklärt, zudem bastelt er an der Rückkehr von Nicolai Rapp.

Eins seiner insgesamt sieben Saisontore: Florian Krüger traf gegen Fürth zum zwischenzeitlichen 3:0. Neun weitere Tore bereitete der 21-Jährige vor.
Eins seiner insgesamt sieben Saisontore: Florian Krüger traf gegen Fürth zum zwischenzeitlichen 3:0. Neun weitere Tore bereitete der 21-Jährige vor.  © Frank Kruczynski

Union habe ein Auge auf Florian Krüger geworfen, so lauteten die Schlagzeilen diese Wochen in vielen Medien. 

"Gucken können alle gern", grinst Leonhardt. “Auch andere schauen auf ihn, genau wie wir auf andere schauen. Das ist legitim im Profigeschäft." 

Dass der Stürmer das Interesse einiger Vereine auf sich zieht, ist dem Präsidenten klar - und auch eine Genugtuung. Er hat ihn ja geholt. Sieben Tore, neun Vorlagen, Stammspieler in der abgelaufenen Saison - beste Voraussetzungen für die Bundesliga. Aber halt nicht in der Spielzeit 2020/21.”

"Florian hat auch bei uns alles, was er braucht. Er ist fest eingeplant, hier kann er sich weiterentwickeln, sportlich und auch von seiner Persönlichkeit her. Die 2. Bundesliga ist keine Murmelliga, das Niveau ist sehr hoch. Es ist das Beste für ihn. Das sieht sein Berater auch so", erläutert Leonhardt: "Ich möchte mit ihm verlängern, dann wären alle Gewinner. Es gibt genügend Beispiele, wo es keine gute Idee war, sein Nest zu früh zu verlassen."

Beispiele gibt es sogar im eigenen Verein. Pascal Köpke etwa, der vor zwei Jahren zur Hertha wechselte, aber kaum spielte. Oder Nicolai Rapp, der im Januar 2019 zu Union Berlin ging. Dort stieg er zwar auf, hatte in der 1. Bundesliga aber keine Chance. Im Winter wurde er nach Darmstadt ausgeliehen.

Nach dem Re-Start im Mai das beste Veilchen und oft am Jubeln: Florian Krüger.
Nach dem Re-Start im Mai das beste Veilchen und oft am Jubeln: Florian Krüger.  © picture point/Sven Sonntag
Für Aue-Boss Helge Leonhardt ist Florian Krüger unverkäuflich.
Für Aue-Boss Helge Leonhardt ist Florian Krüger unverkäuflich.  © picture point/Sven Sonntag

Aue-Boss Leonhardt will Nicolai Rapp zurück

Bald wieder zusammen in einem Team? Florian Krüger (l.) und Nicolai Rapp - hier im Trikot des SV Darmstadt.
Bald wieder zusammen in einem Team? Florian Krüger (l.) und Nicolai Rapp - hier im Trikot des SV Darmstadt.  © picture point/Sven Sonntag

Jetzt würde Leonhardt Rapp gern wieder zurückholen. Bedarf hat der FC Erzgebirge in der Abwehr. 

"Bei mir gibt es den Spruch ,Never come back' nicht. Den gab es nur bei Muhammad Ali gegen Joe Frazier. Jan Hochscheidt, Steve Breitkreuz und Louis Samson haben wir auch wieder bei uns. Andere würden jetzt gern zurückkommen, die ihr Glück vergebens woanders suchten. Rapp spielt in unseren Überlegungen eine Rolle. Er könnte Jacob Rasmussen ersetzen", so der Veilchen-Präsident. 

"Bei uns war er damals stark, aber nur bei uns", so Leonhardt.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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