Aue-Keeper Männel: "Zum Punktspielstart bin ich fit!"

Aue - Der Sommerurlaub 2020 ist für die Veilchen-Kicker Geschichte. Am Montag und Mittwoch standen bzw. stehen die nun schon obligatorischen Corona-Tests an. 
21. September 2016: Martin Männel (l.) klärt gegen den Bielefelder Christoph Hemlein, zieht sich dabei aber eine schwere Ellbogenverletzung zu und muss anschließend drei Monate zwangspausieren.
21. September 2016: Martin Männel (l.) klärt gegen den Bielefelder Christoph Hemlein, zieht sich dabei aber eine schwere Ellbogenverletzung zu und muss anschließend drei Monate zwangspausieren.  © Igor Pastierovic

Am Dienstag bat Coach Dirk Schuster seinen Mannen zum Laktatest. Dieser liefert präzise Informationen zum aktuellen Fitness-Zustand der Spieler - auch den von Martin Männel. Der Torhüter und Kapitän steigt nach seiner schweren Schulterverletzung Mitte Juni so langsam wieder ins Training ein. 

Es ist ein Satz von Männel, der aufhorchen lässt: "Zum Punktspielstart werde ich wieder topfit sein", gibt er sich äußerst optimistisch. "Das ist das Ziel, worauf ich jeden Tag hinarbeite", sagt der 32-Jährige, der seit 2008 im Verein ist.

Etwas mehr als drei Monate werden dann ins Land gegangen sein zwischen dem Malheur im Spiel beim FC St. Pauli und dem Startschuss in die neue Saison.

Drei Monate waren es auch im September 2016, nachdem sich Männel im Spiel gegen Bielefeld einen Totalschaden im Ellenbogen zugezogen hatte. Damals verpasste er elf Partien, diesmal ganze vier, danach war Schluss. "Das Timing war gerade noch richtig. Wir hatten den Klassenerhalt jetzt schon geschafft. Ich war froh, dass die Jungs auch danach noch geliefert haben. Das hat es mir einfach gemacht."

Noch ist offen, wann Männel wieder am Mannschaftstraining teilnehmen kann

14. Juni 2020: Martin Männel sitzt auf dem Rasen, hat sich in der Partie beim FC St. Pauli an der Schulter verletzt - Zwangspause.
14. Juni 2020: Martin Männel sitzt auf dem Rasen, hat sich in der Partie beim FC St. Pauli an der Schulter verletzt - Zwangspause.  © picture point/Sven Sonntag

Männel hatte also im Gegensatz zu 2016 keinen Druck, schnell wieder gesund zu werden, konnte sich die Zeit nehmen, die er brauchte - und wird das auch weiterhin tun.

"Das hat es mir einfach gemacht, relativ entspannt zu sein, auch was den Heilungsverlauf angeht, mir keinen Stress zu machen und es auch im Urlaub nicht zu übertreiben. Ich habe gut gearbeitet, bin mit der Heilung zufrieden, kann die Schulter auch schon wieder gut belasten."

Wann genau Männel wieder am Mannschaftstraining teilnehmen kann, ließ er noch offen. Das hängt vor allem davon ab, wie seine Schulter - das sensibelste Gelenk für einen Torhüter - die Belastung wegsteckt. 

Zeit hat Männel ausreichend, das erste Punktspiel steigt erst Mitte September.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

Mehr zum Thema FC Erzgebirge Aue:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0