Erzgebirge Aue: Goldener Wechsel von Hochscheidt auf Testroet

Aue - Dirk Schuster gab es am Ende zu: Der Wechsel von Jan Hochscheidt auf Pascal Testroet in der zweiten Hälfte sei richtig gewesen.

FCE-Boss Helge Leonhardt (l.) war diesmal zufrieden und klatschte mit Trainer Dirk Schuster ab.
FCE-Boss Helge Leonhardt (l.) war diesmal zufrieden und klatschte mit Trainer Dirk Schuster ab.  © picture point/Sven Sonntag

Mit "Paco" lief das Angriffsspiel der Auer in Würzburg auf Hochtouren, da sprang das 3:0 heraus. Hochscheidt kam nach langer Verletzungspause in der Vorbereitung nicht so zum Zuge wie gewohnt. Er konnte kaum Akzente setzen.

Kam der Einsatz des blonden Spielgestalters zu früh? "Naja", sagt Schuster: "Jan hat ja schon letzte Woche eine Halbzeit in Ulm gespielt, die komplette Woche durch trainiert, einen vernünftigen Eindruck gemacht", begründet er seinen Entschluss, ihn von Beginn an zu bringen.

"Unser Ansatz war, dass wir in der Spitze mit Florian Krüger und Jan ein bisschen Tempo und Spielwitz mit der individuellen Klasse von Hochscheidt reinbringen wollten."

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Das ist in der ersten Hälfte nicht so aufgegangen, was nicht nur an Hochscheidt lag. Dennoch wirkte er von außen gesehen nicht so spritzig wie immer, die schnellen Schritte fielen schwer. Aue traf im Vorwärtsgang meist die falschen Entscheidungen. 

Jan Hochscheidt (r.) kam in der ersten Halbzeit nicht so zum Zug wie gewohnt.
Jan Hochscheidt (r.) kam in der ersten Halbzeit nicht so zum Zug wie gewohnt.  © imago images/Beautiful Sports
Pascal Testroet nahm auch diese Hürde in Form des Würzburgers und Ex-Auers Arne Feick.
Pascal Testroet nahm auch diese Hürde in Form des Würzburgers und Ex-Auers Arne Feick.  © dpa/Daniel Karmann

"Deshalb sah das vielleicht in bisschen komisch aus. Wir hoffen natürlich, dass es bei ,Janni' weiter formtechnisch bergauf geht. Er hat bedeutend mehr in der Pipeline. Ich hoffe, dass er das in naher Zukunft abrufen kann", so Schuster.

Titelfoto: imago images/Beautiful Sports

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