Hack sorgt für 2. Aue-Pleite in Folge! Veilchen enttäuschen gegen FCN komplett

Aue - Nur ein Sieg aus sieben Spielen und erstmals zwei Heimniederlagen hintereinander. Beim FC Erzgebirge Aue hapert es! Denn nach dem 1:3 gegen St. Pauli blieben die Veilchen auch beim 0:1 (0:0) gegen den 1. FC Nürnberg blass.

Aue-Coach Dirk Schuster (53) war sichtlich enttäuscht.
Aue-Coach Dirk Schuster (53) war sichtlich enttäuscht.  © picture point/Sven Sonntag

Coach Dirk Schuster musste in der Viererkette kurzfristig umdisponieren. Für Florian Ballas (Fußverletzung) rückte Steve Breitkreuz von rechts nach innen. John Patrick Strauß gab dafür den Außenverteidiger und hatte gleich mal das Nachsehen, als Mats Möller-Daehli tief auf Eric Shuranov spielte (7.). Der FCN-Stürmer fackelte nicht lange und knallte das Leder an den linken Pfosten.

Die kalte Dusche blieb den Lila-Weißen erspart, aufgewacht waren sie nun trotzdem und besaßen ihrerseits die große Gelegenheit in Führung zu gehen. Florian Krüger legte auf rechts im Strafraum zurück auf Strauß, der sofort abzog (13.). Georg Margreitter fälschte ab - und das Leder ging knapp am langen Eck vorbei.

Aue fand hinein, blieb hinten drin aber sehr anfällig. Nürnberg hatte die verändert aufgestellte rechte Abwehrseite bei den Gastgebern als Schwachstelle ausgemacht und überspielte sie das nächste Mal über einen Pass von Möller-Daehli in die Schnittstelle zu Shuranov.

Vor Männel wollte es der 19-Jährige ganz elegant per Lupfer machen und hob den Ball letztlich in die Arme des FCE-Keepers (24.).

Startformation des FC Erzgebirge Aue gegen den 1. FC Nürnberg

Robin Hack überwindet Aue-Keeper Martin Männel in der 85. Minute

Tor für Nürnberg! Robin Hack (2.v.r.) trifft zum 0:1. Martin Männel (M.) kann den Ball nicht abwehren.
Tor für Nürnberg! Robin Hack (2.v.r.) trifft zum 0:1. Martin Männel (M.) kann den Ball nicht abwehren.  © picture point/Sven Sonntag

Shuranov war der Zielspieler beim Club, doch auch Dennis Borkowski machte es mit einem Kopfball, der sich aufs Tornetz senkte, gefährlich (38.). Auch Enrico Valentinis gefühlvoller Kopfball ging hauchzart daneben. Das 0:0 zur Pause war aus FCE-Sicht schmeichelhaft.

Und dass es nach dem Seitenwechsel vorerst dabei blieb, lag am starken Männel, der eine verunglückte Flanke von Tim Handwerker gerade noch auf der Linie zu fassen bekam (56.).

Bei Margreitters wuchtigen Kopfstoß war selbst der 33-Jährige machtlos, doch der vermeintliche Torschütze stand zuvor Abseits (68.). Aues Offensivaktionen in der zweiten Halbzeit waren keine Rede wert. Es gab sie schlicht und ergreifend nicht. Allenfalls eine Halbchance ergab sich, als Krüger Pascal Testroet freispielte, dem das Leder über den Spann rutschte (77.).

Und so kam es, wie es kommen musste. Clemens Fandrich fälschte einen Ball von Tom Krauß ab. Robin Hack ließ Breitkreuz ganz schlecht aussehen und überwand Männel (85.).

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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