Verstoß gegen Hygienekonzept: Geldstrafe für Erzgebirge Aue

Aue - Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen eines Verstoßes gegen das Hygienekonzept mit einer Geldstrafe von 15.000 Euro belegt worden.

Aues Präsident Helge Leonhardt (62, 2.v.l.) und sein Bruder Uwe Leonhardt (l.) stehen beim Spiel gegen Hannover 96 inmitten von Gästen auf der Tribüne.
Aues Präsident Helge Leonhardt (62, 2.v.l.) und sein Bruder Uwe Leonhardt (l.) stehen beim Spiel gegen Hannover 96 inmitten von Gästen auf der Tribüne.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Wie der DFB am Dienstag mitteilte, hatten sich zum Heimspiel der Sachsen am 6. März gegen Hannover 96 im Zuschauerbereich des Erzgebirgsstadions mehr Personen aufgehalten, als es das Hygienekonzept erlaubt.

Zudem wurde im VIP-Bereich eine Torte verzehrt, die ein Sponsor anlässlich des 75-jährigen Vereinsjubiläums geliefert hatte.

"Im Urteil wurde berücksichtigt, dass die Veranstaltungsleitung sich bemüht hatte, darauf hinzuwirken, dass das Hygienekonzept eingehalten wird und Feierlichkeiten zu den anstehenden Jubiläen verhindert werden. Leider wurde dieses Bemühen vielfach unterlaufen", erklärte Hans E. Lorenz, Vorsitzender des DFB-Sportgerichts.

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Bei der Entscheidung sei zu berücksichtigen gewesen, dass der FC Erzgebirge in dieser Saison bereits wegen eines Verstoßes gegen das Hygienekonzept mit einer Geldstrafe belegt werden musste.

Der Klub hat dem Urteil zwar zugestimmt, teilte aber sein Unverständnis darüber mit. "Die Strafe ist für uns nicht nachvollziehbar und sehr bedauerlich zugleich, da es allenfalls Verstöße gegen das Hygienekonzept in geringem Umfang gegeben hat. Ein Großteil der Vorwürfe hat sich nicht bestätigt", heißt es in einer Mitteilung auf der Homepage des Zweitligisten.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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