Nach Zuschauer-Eklat: FC Erzgebirge Aue entschuldigt sich für Fehlverhalten

Aue - Dem FC Erzgebirge Aue droht wegen der Anwesenheit einiger Zuschauer beim Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf (0:3) Ungemach.

Die Mehrzahl der Fans stand zu dicht beieinander. Was sonst kein Thema wäre, ist in Corona-Zeiten leider nicht erlaubt.
Die Mehrzahl der Fans stand zu dicht beieinander. Was sonst kein Thema wäre, ist in Corona-Zeiten leider nicht erlaubt.  © picture point/Sven Sonntag

Der DFB hat bereits ein Ermittlungsverfahren gegen den Kumpelverein eingeleitet. Dort zeigt man sich im Nachgang der Ereignisse derweil zerknirscht.

"Ich möchte mich als Geschäftsführer des FC Erzgebirge Aue in aller Form für das Fehlverhalten einiger Personen entschuldigen", bittet Michael Voigt (47) um Verzeihung und verspricht eine interne Fehleranalyse: "Die Vorkommnisse werden knallhart aufgearbeitet."

Rund 30 freiwillige Helfer aus der Fanszene, die schon in den Vortagen im Erzgebirgsstadion Schnee geschippt hatten, waren vom Verein für den Fall von plötzlich eintretendem Schneefall für die Beräumung des Platzes vorgesehen und dies war laut Voigt der DFL im Vorfeld auch mitgeteilt worden.

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"Für diese Personen galten die vorgeschriebenen Abstandsregeln, deren Einhaltung wir auch während des Spiels angemahnt hatten. Leider gab es einige schwarze Schafe, die sich nicht an die Absprachen hielten und unser Vertrauen missbraucht haben", so Voigt.

Aue-Geschäftsführer Michael Voigt (47) entschuldigte sich für den Vorfall.
Aue-Geschäftsführer Michael Voigt (47) entschuldigte sich für den Vorfall.  © picture point/Sven Sonntag

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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