Aue-Spieler Fandrich nach Auswärtspleite "Haben keine Zweifel!"

Aue - Es bleibt dabei: Der FC Erzgebirge bekommt auswärts (fast) nix gebacken. Seit dem ersten Spieltag, dem 2:0 bei Greuther Fürth, gab es keinen Sieg mehr - dafür acht Pleiten. Die schmerzhafteste am vergangenen Sonntag im Sachsenderby bei Schlusslicht Dynamo Dresden.

Pleite im Sachsenderby bei Dynamo Dresden, Clemens Fandrich ist tief enttäuscht.
Pleite im Sachsenderby bei Dynamo Dresden, Clemens Fandrich ist tief enttäuscht.  © picture point/Sven Sonntag

Das 1:2 reihte sich nahtlos ein, war die fünfte Auswärtspartie in der der "Kumpelverein" eine Führung hergab. Ebenfalls nach vormaligem 1:0 - und späterem 2:1 - verloren, wurde die Partie in Hannover (2:3) verloren. 

In Kiel (1:1), Sandhausen (2:2) und Karlsruhe (1:1) sprang jeweils ein Remis heraus, von denen Aue auf fremdem Platz bislang vier eingefahren hat.

Wieso aber nicht mehr? Dresden gab die Blaupause ab. "Wir haben nicht so weitergemacht, wie wir angefangen haben", fasst Clemens Fandrich kurz und bündig zusammen.

Aue hatte furios begonnen, durch Marko Mihojevic und Jan Hochscheidt zwei Hochkaräter, von denen der zweite genutzt wurde. 

"Wir waren richtig geil drin im Spiel, lassen den Ball laufen, machen aber nach dem 1:0 ein bisschen weniger", kritisiert "Fanne".

Aue-Mittelfeldmann Fandrich trotz Auswärtspleite optimistisch

Clemens Fandrich (l.) im Zweikampf mit Dresdens Godsway Donyoh.
Clemens Fandrich (l.) im Zweikampf mit Dresdens Godsway Donyoh.  © Lutz Hentschel

Martin Männel hielt nach dem Führungstreffer im direkten Gegenzug gegen Simon Makienok die Null fest. Die Gäste hatten etwa bis zur 30. Spielminute alles fest im Griff, stellten dann aber das Fußballspielen ein. "Wir wurden bestraft mit dem Ball von Dzenis Burnic hinten rein, der zum 1:1 führte", so Fandrich.

Patrick Schmidt glich gegen passive Auer aus und legte nach rund einer Stunde sehenswert nach. "Wir müssen uns vorwerfen lassen, dass wir nach dem 1:0 nicht weiter sauber Fußball spielen, sondern im Aufbau und Umschalten relativ leichte Fehler machen", meint Fandrich.

Im eigenen Stadion zeigen die Auer ein anderes Gesicht, stehen deswegen im gesicherten Mittelfeld, sind am Sonnabend gegen Sandhausen aber doch irgendwie unter Zugzwang, denn Dynamo und der SV Wehen Wiesbaden haben am letzten Wochenende drei Zähler gutgemacht.

Fandrich zuversichtlich: "Wir haben gar keine Zweifel, null komma null! Vor allem nicht wie wir aufgetreten sind. Wir hatten eine Durststrecke drin, aber auch eine Drangphase."

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