FC Erzgebirge Aue schießt sich in Bautzen mit vier Toren ins Pokal-Viertelfinale

Bautzen - Der FC Erzgebirge Aue hat am Samstag die nächste Pokalhürde gemeistert! Bei Oberligist FSV Budissa Bautzen setzten sich die Veilchen vor 2560 Zuschauern mit 4:0 (1:0) durch und stehen im Sachsenpokal-Viertelfinale.

Über 900 Veilchen-Fans unterstützten den FCE in Bautzen.
Über 900 Veilchen-Fans unterstützten den FCE in Bautzen.  © Picture Point / Roger Petzsche

In einer kurzweiligen ersten Halbzeit machte Aue wie erwartet die Partie. Die zwei Klassen tiefer spielenden Budissen versteckten sich aber mitnichten und kamen hier und da zu ihren Chancen.

Die erste gute Möglichkeit blieb allerdings den Gästen vorbehalten. Eine Eingabe von Tim Danhof traf Omar Sijaric (16.) nicht richtig und heraus kam ein ganz krummer Schuss, der für Budissa-Keeper Ondrej Cap ganz tückisch wurde.

Im Gegenzug prüfte Julien Hentsch (18.) Aues Keeper Philipp Klewin mit einem zu mittig platzierten Distanzschuss. Jannik Käppler (24.) vergab die bis dato größte Möglichkeit für den Underdog, als er nach einem Durcheinander im Auer Strafraum am langen Pfosten den Ball aus einem Meter nicht über die Linie bekam und nur das Alu traf.

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Danach waren wieder die Veilchen am Zug. Sijarics Ablage landete halbrechts im Strafraum bei Elias Huth (27.), dessen Schuss am langen Pfosten vorbeiging. Dimitrij Nazarov (31.) trat einen direkten Freistoß an den rechten Pfosten.

Die Mannschaftsaufstellungen beim Sachsenpokal-Achtelfinale vom FSV Budissa Bautzen und FC Erzgebirge Aue

Torreiche zweite Halbzeit für den FC Erzgebirge Aue in Bautzen

Ivan Knezevic brachte in der 32. Minute die Führung für den FC Erzgebirge Aue.
Ivan Knezevic brachte in der 32. Minute die Führung für den FC Erzgebirge Aue.  © Picture Point / Roger Petzsche

Das 1:0 lag in der Luft und kurz darauf war der Ball endlich drin. Thiel spielte scharf vor das Tor, wo Ivan Knezevic (32.) völlig freistand und den Favoriten in Front brachte.

Wer dachte, dass das 1:0 dem Favoriten in die Karten spiele, sah sich in der Folge getäuscht, denn nun gab Bautzen den Ton an und drückte Aue hinten hinein. Als der Ball in der 38. Minute im Klewin-Tor landete, hatten die Veilchen Glück, dass es hauchdünn Abseits war.

Nach dem Seitenwechsel taten die Gäste wieder mehr fürs Spiel. Ein Kopfball von Steffen Nkansah ging zunächst an die Latte. Budissa bekam die Situation nicht bereinigt und Nazarov hielt die Chance am Leben, passte zu Huth (51.), der die Kugel im zweiten Anlauf zum 2:0 hinein stocherte.

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Nazarov (61.) vergab die Vorentscheidung. Für die sorgte Huth (64.) wenig später. Lenn Jastremski (82.) stellte den Endstand her. Aue überwintert damit im Sachsenpokal.

Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche

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