Aue-Kicker Fandrich vor Bochum-Spiel: "Ist eine sehr harte Woche, aber da müssen wir durch!"

Aue - Clemens Fandrich war in den vergangenen Wochen eines der Sorgenkinder beim FC Erzgebirge. Adduktorenprobleme bremsten ihn seit dem Trainingslager im polnischen Opalenica Mitte August aus. Er verpasste dadurch den DFB-Pokal und die beiden ersten Liga-Partien.

Clemens Fandrich (l.) versucht, dem Hamburger Moritz Heyer den Ball abzujagen. Aue Mittelfeldmann stand in der Partie zum ersten Mal in dieser Saison von Beginn an auf dem Platz.
Clemens Fandrich (l.) versucht, dem Hamburger Moritz Heyer den Ball abzujagen. Aue Mittelfeldmann stand in der Partie zum ersten Mal in dieser Saison von Beginn an auf dem Platz.  © picture point/Sven Sonntag

Durch seinen guten Draht zu Tim Lobinger, ehemaliger Athletiktrainer bei RB Leipzig, konnte sich Fandrich vor einigen Wochen im Salzburger RB-Rehazentrum medizinischen Rat einholen. Das brachte den Durchbruch, verhalf zur raschen Rückkehr.

Gegen Heidenheim kam der 29-Jährige zu Beginn der zweiten Halbzeit und mit ihm mehr spielerisches Element ins Mittelfeld, was mit zur Wende führte. Beim HSV stand der Sechser dann erstmals in 2020/21 von Beginn an auf dem Feld. "Ich bin wieder komplett auf der Höhe, um zu marschieren", ist "Fanne" froh.

Dass sein Startelfdebüt in einem 0:3 mündete, war ein Wermutstropfen. "Es war eine einseitige Sache. Hut ab, wie der HSV das gespielt hat. Sind wir mal in Ballbesitz gekommen, fehlte die Entschlossenheit oder im letzten Pass die Qualität, um uns besser durchzuspielen. Die Möglichkeiten waren da, aber nur bis zum Ansatz", bemängelt Fandrich.

Hamburg kam so leicht wieder in eigenen Ballbesitz und spielte diesen brutal effizient aus - sechs Schüsse aufs Tor, drei Treffer.

Aue-Spieler Clemens Fandrich: "HSV ließ den Ball hin- und herlaufen"

Gegen Heidenheim kam der 29-Jährige zu Beginn der zweiten Halbzeit ins Mittelfeld.
Gegen Heidenheim kam der 29-Jährige zu Beginn der zweiten Halbzeit ins Mittelfeld.  © picture point/Sven Sonntag

"Sie ließen den Ball hin- und herlaufen, was uns Körner gekostet hat, die dann irgendwann in den eigenen Aktionen gefehlt haben", meint Fandrich. "Dadurch stehst du tief in der eigenen Hälfte und der Weg zum gegnerischen Tor wird extrem weit."

Fürs Wundenlecken war nicht viel Zeit. Schon am Samstag geht's wieder auf die Strecke, - zur morgigen Partie in Bochum. "Jedenfalls braucht es von uns mehr Torschüsse als nur die zwei in Hamburg", weiß Fandrich, dass es beim VfL nicht einfach wird: "Ich schätze Bochum ähnlich spielerisch stark wie den HSV ein, was dazu führt, dass wir auch wieder sehr gegenhalten müssen."

"Das ist nun einmal eine sehr harte Woche, aber da müssen wir jetzt durch", meint Fandrich.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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