FC Erzgebirge Aue stimmt DFL-Plänen zur Fan-Rückkehr nicht in allen Punkten zu

Aue - Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue sieht die Pläne der Deutschen Fußball Liga bezüglich der Rückkehr von Zuschauern in die Stadien kritisch. 

FCE-Geschäftsführer Michael Voigt stimmt nicht in allen Punkten mit den DFL-Plänen überein. (Archivbild)
FCE-Geschäftsführer Michael Voigt stimmt nicht in allen Punkten mit den DFL-Plänen überein. (Archivbild)  © Picture Point/Gabor Krieg

"Wir haben nicht in allen Punkten dort zugestimmt. Die eine Sache sind die Stehplätze, da brauchen wir auch die Fans im Stehplatzbereich wieder, das zweite ist das Sozialgefüge. Nicht jeder kann sich eine Dauersitzplatzkarte kaufen, da müssen wir uns Gedanken über das Gleichheitsprinzip machen. Da wollen wir keine Unterschiede machen", sagte Aues Geschäftsführer Michael Voigt in einem MDR-Interview am Freitag.

Laut Voigt habe der Verein "das Hygienekonzept erstellt, es geht diese Woche ans Gesundheitsamt. Wir versuchen auf eine Zahl von 4200 oder 4500 zu kommen", betonte der Geschäftsführer.

Auch Stehplätze sind im Gesundheitskonzept der Sachsen drin. "Der Ball liegt bei uns", betonte er.

Zuvor hatten die 36 Vereine der DFL ein einheitliches Vorgehen zur möglichen Rückkehr einiger Zuschauer in die Stadion beschlossen. Keine Gästefans, keine Stehplätze, kein Alkohol hieß es am Ende der Mitgliederversammlung. 

Ein weiterer zentraler Punkt ist die zeitweise Einführung personalisierter Online-Tickets, mit denen während der Corona-Pandemie die Nachverfolgung von Infektionsketten möglich sein sollen. "Priorität in Deutschland haben nicht volle Stadien, sondern die gesundheitliche Situation", sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert während einer Pressekonferenz. "Aktuell spielt Corona eben noch mit und eine sehr bedeutende Rolle."

Die endgültige Entscheidung, ob tatsächlich schon zum oder bald nach dem Saisonstart der Bundesliga und 2. Bundesliga am dritten September-Wochenende Zuschauer zugelassen sind, obliegt den Behörden. Die erste DFB-Pokalrunde ist schon vom 11. bis 14. September terminiert.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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