Trotz Niederlage: Aue-Trainer Schuster lobt sein Team in höchsten Tönen!

Aue - "Entscheidend ist die Tagesform", hatte FCE-Angreifer Ben Zolinski (28) vor dem Duell mit seinem Ex-Verein SC Paderborn erklärt. Die Tagesform entschied - zugunsten der Ostwestfalen. Der FC Erzgebirge Aue ging mit einer Niederlage vom Platz.

Direkt nach der Niederlage in Paderborn schworen sich die Veilchen auf die kommende Aufgabe ein - und die heißt Fortuna Düsseldorf.
Direkt nach der Niederlage in Paderborn schworen sich die Veilchen auf die kommende Aufgabe ein - und die heißt Fortuna Düsseldorf.  © picture point/Sven Sonntag

Nach der Pause kamen die Auer kaum noch gefährlich vor das gegnerische Tor. Ein Kopfball von Pascal Testroet (30), der fast das 2:2 gebracht hätte - das war's!

Die Gastgeber dominierten die zweite Hälfte. Sie erspielten sich Chancen, scheiterten mehrfach an Torhüter Martin Männel (32) und gingen verdientermaßen als Sieger vom Platz.

"Das war ein wildes, sehr intensives Spiel", meinte FCE-Trainer Dirk Schuster (53), was vor allem auf die erste Hälfte zutraf. In der suchten beide Teams nach Balleroberung immer wieder den schnellen und direkten Weg nach vorn.

"Mit der Leistung bin ich zufrieden, mit dem Ergebnis weniger. Wir haben uns sehr teuer verkauft und ein sehr gutes Auswärtsspiel abgeliefert."

Nach der fünften Saison-Niederlage der Veilchen vermied Schuster kritische Worte.

FCE-Coach Schuster: "Haben zu schlampig nach vorn gespielt"

FCE-Coach Dirk Schuster klatschte nach der Partie beim SCP mit seinen Spieler - hier Clemens Fandrich - ab.
FCE-Coach Dirk Schuster klatschte nach der Partie beim SCP mit seinen Spieler - hier Clemens Fandrich - ab.  © dpa/David Inderlied

Intern werden die sicher fallen. Die zweite Hälfte seiner Mannschaft konnte den 53-Jährigen nicht zufriedenstellen.

In der Offensive agierten die Auer zu harmlos, hinten fehlte einige Male die Abstimmung. Männel bekam deutlich mehr zu tun als in den vergangenen Wochen.

"Unser Problem lag in der Umschaltbewegung. Wir hatten sehr gute Balleroberungen, haben dann aber zu schlampig nach vorn gespielt, teilweise die falschen Lösungen favorisiert und den Gegner nicht in Bedrängnis bringen können", bemerkte Schuster.

Der Fußball-Lehrer richtete den Blick schnell nach vorn: "Auf dieser Moral und Mentalität, auf die Art und Weise, wie wir uns präsentiert haben, wollen wir aufbauen und es gegen Düsseldorf zu Hause besser machen."

Titelfoto: dpa/David Inderlied

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