Aue-Profis trainieren einzeln! Voigt: Saisonabbruch wäre "das Schlimmste"

Aue – Die Profis von Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue können kein reguläres Mannschaftstraining absolvieren. 

Weil der Freistaat Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen untersagt, muss Aue-Trainer Dirk Schuster seine Jungs einzeln trainieren.
Weil der Freistaat Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen untersagt, muss Aue-Trainer Dirk Schuster seine Jungs einzeln trainieren.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Aufgrund einer Allgemeinverfügung des sächsischen Sozialministeriums zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie ist der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen in Sachsen untersagt. 

"Wir werden das Training an die Regelungen anpassen. Die Spieler trainieren individuell, auch Waldläufe sind eine Möglichkeit", sagte Aues Geschäftsführer Michael Voigt. 

Am Dienstag hatte der Verein erklärt, den Trainingsbetrieb aufrechterhalten zu wollen (TAG24 berichtete).

Voigt hofft, dass die Saison in der 1. und 2. Bundesliga nach einer Unterbrechung regulär zu Ende gespielt werden kann - gegebenenfalls auch ohne Zuschauer. 

"Die Saison zum jetzigen Zeitpunkt abzubrechen, wäre das Schlimmste. Am Ende geht es nicht nur um die Spieler, sondern um 56.000 Arbeitsplätze, die an den Profifußball gekoppelt sind."

Die EM um ein Jahr in den Sommer 2021 zu verlegen, ist laut Aues Geschäftsführer "die einzig sinnvolle Entscheidung" gewesen. 

"Das gibt uns etwas mehr zeitlichen Spielraum. Aber im Vordergrund steht jetzt, dass die Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie weiter aufgehalten wird", betonte Voigt.

Für Aue-Geschäftsführer Michael Voigt wäre der Saisonabbruch das Schlimmste.
Für Aue-Geschäftsführer Michael Voigt wäre der Saisonabbruch das Schlimmste.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

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