Martin Männel hält zwei Elfer, doch Aue geht leer aus

Heidenheim - Tritt der FC Erzgebirge Aue beim 1. FC Heidenheim an, ist Spektakel angesagt! Zwei Tore, einen Platzverweis und gleich zwei gehaltene Strafstöße von Martin Männel gab es diesmal zu sehen. Gebracht hat es den Veilchen trotzdem nix.

Aue-Kicker Steve Breitkreuz (29) muss nach einem Platzverweis die Partie gegen Heidenheim verlassen.
Aue-Kicker Steve Breitkreuz (29) muss nach einem Platzverweis die Partie gegen Heidenheim verlassen.  © picture point/Sven Sonntag

Sie blieben auch im siebten Anlauf an der Brenz sieglos und unterlagen 0:2 (0:1). Die Partie hatte kaum begonnen, schon gab es den ersten Aufreger. Gaetan Bussmann zupfte kurz an Marvin Lee Rittmüllers Trikot und der Heidenheimer nahm den Kontakt äußerst dankend an (2.).

Dennis Thomalla trat an, Männel blieb lange stehen und tauchte ins rechte Eck ab - gehalten! Doch damit war die Szene noch nicht vorbei.

Beim folgenden Eckstoß störte niemand Patrick Mainka, der auf Höhe des kurzen Pfostens aus rund sechs Metern einköpfte (4.). Aue spielte munter mit, leistete sich dann im eigenen Spielaufbau einen dicken Patzer, sodass Tim Kleindienst das 2:0 auf dem Fuß hatte (25.).

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Erneut war Männel zur Stelle und hielt seine Mannschaft in der Partie. Genauso fünf Minuten später.

Kevin Sessa zog einen Freistoß aus dem linken Halbfeld tückisch aufs Tor. Männel hielt den Fuß hin und wehrte an die Unterkante der Latte ab. Von dort sprang der Ball zu Mainka, der aus kurzer Distanz Steve Breitkreuz an den Ellenbogen schoss.

Startformation des FC Erzgebirge Aue gegen den 1. FC Heidenheim

Heidenheim schaukelte die Führung mühelos über die Spielzeit

Aue-Torwart Martin Männel (32) pariert einen Freistoß von Heidenheimer Kevin Sessa.
Aue-Torwart Martin Männel (32) pariert einen Freistoß von Heidenheimer Kevin Sessa.  © picture point/Sven Sonntag

Referee Lasse Koslowski zeigte wieder auf den Punkt. Extrem strittig! Zumal Breitkreuz, der erst zwei Minuten zuvor verwarnt wurde, dafür auch noch Gelb-Rot sah (37.).

Jetzt kam wirklich alles zusammen. Statt Thomalla schritt Christian Kühlwetter am Punkt zur Tat, entschied sich für die entgegengesetzte Ecke, doch Männel roch den Braten und lenkte den Strafstoß übers Tor ab. Wahnsinn!

Heidenheim riss sich kein Bein aus, schaukelte die Führung aber lange mühelos über die Zeit, sodass FCH-Keeper Kevin Müller sich erst in der 88. Minute richtig strecken musste, um einen Schuss von Jan Hochscheidt aus dem Winkel zu kratzen. Das wäre es gewesen!

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Im Gegenzug konterte Heidenheim drei gegen eins und Kleindienst (90.+2) band den Sack zu.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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