Aue wartet auf DFB-Pokal-Gegner und hofft auf viel Kohle!

Aue - Interessiert blicken sie am heutigen Samstag beim FC Erzgebirge Aue nach Stuttgart. Im GAZi-Stadion auf der Waldau ermitteln die Regionalligisten TSG Balingen und SSV Ulm am "Finaltag der Amateure" ab 14.45 Uhr den württembergischen Landespokalsieger und somit den Gegner der Veilchen in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals.

FCE-Geschäftsführer Michael Voigt freut sich schon auf die Einnahmen aus dem DFB-Pokal.
FCE-Geschäftsführer Michael Voigt freut sich schon auf die Einnahmen aus dem DFB-Pokal.  © Picture Point/Roger Petzsche

Pokal-Prämien sind eine willkommene Geldquelle, mit denen sich das Vereinssäckel auffüllen lässt - ganz besonders in Corona-Zeiten

Und da könnte ein schönes Sümmchen zusammenkommen. 2019/20 gab's für die 1. Runde 175.500 Euro vom DFB, ein Weiterkommen brachte weitere 351.000, der Einzug ins Achtelfinale noch einmal 702.000 Euro. 

Machte für drei Siege satte 1,2285 Millionen Euro, Zuschauereinnahmen nicht inbegriffen.

Eine Menge Kohle, besonders für Vereine wie Aue, das für 2020/21 mit einem Etat von 20 Millionen Euro plant. "Jede zusätzliche Einnahme, die wir jetzt schaffen können, ist extrem wichtig", weiß Geschäftsführer Michael Voigt.

Der Sparfuchs dreht derzeit jeden Cent dreimal um, denn solange die Stadien leer bleiben (müssen), entgehen dem FCE pro Heimpartie rund eine halbe Million Euro. 

Voigt: "Problematisch sind die Spiele, die am Anfang fehlen, wodurch sich der Abverkauf der Dauerkarten verzögert."

Dass der Freistaat Sachsen sein 30-jähriges Jubiläum ausgerechnet im Erzgebirgsstadion feiert und das mit geplant 2000 Zuschauern, sehen sie im "Schacht" als Licht am Ende des Corona-Tunnels an.

"Es ehrt uns, dass Aue dafür ausgewählt wurde. Das Erzgebirge steht für eine lange Bergbautradition, die Sachsen über Jahrhunderte geprägt hat und seit letztem Jahr als Weltkulturerbe anerkannt ist. Als Mitveranstalter ist es uns außerdem möglich, mitzuverfolgen, ob sich das Hygienekonzept bewährt und auch künftig anwendbar ist", erhofft sich Voigt ein positives Signal für den FCE.

Titelfoto: Picture Point/Roger Petzsche

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