FC Erzgebirge Aue wartet noch auf die Spielerflut

Aue - Die ersten vier Transfers hat der FC Erzgebirge binnen zwölf Tagen und noch vor der Abfahrt ins Trainingslager getätigt. Probespieler Kevin Harr fuhr mit ins polnische Opalenica und wurde danach als dritter Torhüter unter Vertrag genommen.

Dirk Schuster (l.) und sein Trainerteam halten noch nach Verstärkungen für die Offensive Ausschau.
Dirk Schuster (l.) und sein Trainerteam halten noch nach Verstärkungen für die Offensive Ausschau.  © picture point/Sven Sonntag

Mindestens zwei Neue für die Offensive sollten noch kommen. Doch das zieht sich wie Kaugummi. 

"Derzeit ist sehr wenig Bewegung im Markt. Der späte Transferschluss zum 5. Oktober lässt viel Spielraum, um zu taktieren", meint FCE-Geschäftsführer Michael Voigt: "Man braucht sich doch nur umzuschauen und Spielerberater zu fragen. Derzeit herrscht Ebbe am Markt."

Doch wann kommt die große Spielerflut und wie lange kann der Kumpelverein auf Zeit spielen? Bereits nächsten Sonnabend steht beim SSV Ulm die erste Hauptrunde im DFB-Pokal an. Auf den Tag genau eine Woche später geht es in der 2. Bundesliga zu Aufsteiger Würzburger Kickers.

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FC Erzgebirge Aue Von RB zu Aue: Björn Rosemeier verstärkt Trainerteam vom FC Erzgebirge

Ziehen die Veilchen in die zweite Pokalrunde ein, winken weitere rund 350.000 Euro an Prämien. Dann sitzt das Portemonnaie vielleicht etwas lockerer, sind auf dem Spielermarkt und beim Gehaltspoker durchaus größere Sprünge drin.

Aue sucht vorrangig für die offensive Außenbahn, aber auch fürs Sturmzentrum. Echte Verstärkungen lassen sich hier nicht aus der Portokasse bezahlen. 

Coach Dirk Schuster hatte gegenüber TAG24 auch betont, dass bei den Transfers jeder Schuss sitzen müsse. Darin besteht die Krux: Ein Schnäppchen zu finden, das sofort weiterhilft.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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