Aue lehrt Angstgegner Heidenheim das Fürchten: Cacutalua und "Paco" treffen

Aue - Der FC Erzgebirge lehrt Angstgegner 1. FC Heidenheim das Fürchten! Die Lila-Weißen nutzten zwei individuelle Fehler der über weite Strecken überlegenen Gäste und gewinnen vor 500 Zuschauern im Erzgebirgsstadion mit 2:1 (0:0).

Calogero Rizzuto musste verletzt vom Platz.
Calogero Rizzuto musste verletzt vom Platz.  © picture point/Sven Sonntag

Es war ein flotter Beginn im Erzgebirge. Florian Krüger bekam von Heidenheims Patrick Mainka unfreiwillig aufgelegt und fackelte nicht lange. Sein Schuss ging knapp über den Querbalken (9.). Danach kamen die Gäste erstmals gefährlich vors Gehäuse von Martin Männel, der sein 400. Pflichtspiel für den FCE bestritt.

Jonas Föhrenbach kam im Gewühl zum Ball. Männel hielt den tückischen, aber nicht wirklich scharfen Abschluss (10.). Der 32-Jährige wollte sich sein Jubiläum nicht vermiesen lassen. Dies bekam vor allem Christian Kühlwetter zu spüren (12./21.).

Was die Schuster-Elf hinten veranstaltete, glich einem Ritt auf der Rasierklinge. Florian Ballas hatte mit Robert Leipertz arge Probleme und kam auch gegen seinen Ex-Dynamo-Kollegen Patrick Schmidt nicht hinterher. Die Einschläge kamen dadurch näher.

Irgendwie bekamen sie es immer wegverteidigt, so wie Calogero Rizzuto, der für den geschlagenen Männel auf der Linie klärte (32.).

Startelf von Erzgebirge Aue am Sonntagnachmittag gegen Heidenheim

Männel machte Heidenheims Gelegenheiten zu Nichte

Glückwünsche für den Torschützen: Malcom Cacutalua schoss das 1:0 für Aue.
Glückwünsche für den Torschützen: Malcom Cacutalua schoss das 1:0 für Aue.  © picture point/Sven Sonntag

Entlastung fand, wenn überhaupt, durch Krüger statt (40.). Während Rizzuto verletzungsbedingt behandelt wurde - der Linksaußen wurde noch vor der Pause von Malcolm Cacutalua ersetzt - wurde Ballas auf ein Neues überspielt und Kühlwetter besaß die nächste Gelegenheit. Männel machte sie zunichte (44.).

Ihm war es zu verdanken, dass die Veilchen bislang mit einem blauen Auge davonkamen. Sie mussten sich aber deutlich straffen.

Das taten sie nach der Hereinnahme von Clemens Fandrich für Ognjen Gnjatic zur Pause. Außerdem profitierte der FCE davon, dass auch Heidenheim hinten pennte. Nach Freistoß von Philipp Riese war Cacutalua am Fünfer frei und stellte den Spielverlauf auf den Kopf (54.).

Der FCH kam nicht mehr so oft durch, wie vor dem Seitenwechsel, weil Aue die Bälle besser in den eigenen Reihen hielt. Die Gäste leisteten sich außerdem den nächsten Bock. Mainka leitete einen weiten Ball von Männel in den Lauf von Pascal Testroet, der vor Kevin Müller cool blieb - 2:0 (79.).

Tobias Mohr machte es nach Foul von Cacutalua per Elfmeter nochmal spannend (87.).

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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