Erzgebirge Aue chancenlos: 0:3 bei Aufstiegsaspirant Heidenheim

Heidenheim - Der FC Erzgebirge konnte gegen Aufstiegsaspirant 1. FC Heidenheim nur eine Halbzeit mithalten und tritt mit einer 0:3 (0:0)-Niederlage im Gepäck die Rückreise nach Aue an.

Patrick Mainka (l.) im Zweikampf mit Pascal Testroet.
Patrick Mainka (l.) im Zweikampf mit Pascal Testroet.  © picture point/Sven Sonntag

Coach Dirk Schuster tauschte gegenüber der Darmstadt-Pleite (1:3) vom Dienstag fünf Mann aus. Martin Männel hütete nach abgesessener Gelbsperre wieder das Auer Tor. 

Außerdem kamen Malcolm Cacutalua, Calogero Rizzuto, Tom Baumgart und Pascal Testroet für Sören Gonther, Louis Samson, Clemens Fandrich und Dimitrij Nazarov.

Von Beginn an waren die Rollen klar verteilt. Heidenheim wollte das Spiel machen, während Aue Beton anrührte und auf eine kompakte Defensive setzte. 

Das Konzept ging bis zur 23. Spielminute sehr gut auf. Dann fuhr John Patrick Strauß seinem Gegenspieler David Otto im eigenen Strafraum von hinten ungeschickt in die Parade. 

Marc Schnatterer, zuvor 16-mal vom Punkt erfolgreich, trat an und entschied sich für die rechte Ecke. Doch Männel hatte den Braten gerochen (24.).

Heidenheim legt dritten Treffer nach

Heidenheim in der Folge weiter am Zug, aber lange ineffektiv, bis Schnatterer die Brechstange auspackte. Zunächst vergab der 1. FCH-Kapitän gleich doppelt gegen Männel und Malcolm Cacutalua (47.). Im zweiten Anlauf steckte er scharf vors Auer Gehäuse, wo Otto mit der Fußspitze verlängerte. Rizzuto (48.) ging noch dazwischen und jagte den Ball ins eigene Netz.

Das 1:0 hatte sich abgezeichnet und kam einer Vorentscheidung gleich, weil von den Veilchen im Vorwärtsgang praktisch nichts kam. Auf der Gegenseite erhöhte Konstantin Kerschbaumer (58.) nach Eingabe von Tobias Mohr.

Die Gastgeber schalteten in den Verwaltungsmodus und legten trotzdem noch den dritten Treffer nach. Joker Sebastian Schimmer (87.) schloss drei Minuten nach seiner Einwechslung einen feinen Pass von Niklas Dorsch überlegt ab.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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