Gehaltsverzicht beim FC Erzgebirge Aue? "Noch nix fix!"

Aue - In der Corona-Krise rückt der Kumpelverein zusammen! Angesichts der ungewissen Zukunft - sportlich, wie auch wirtschaftlich - will die Profi-Abteilung des FC Erzgebirge ein Zeichen setzen und den Verein finanziell unterstützen.
Aues Keeper Martin Männel (M.) und seine Kollegen beraten aktuell intern über einen Gehaltsverzicht der FCE-Profis.
Aues Keeper Martin Männel (M.) und seine Kollegen beraten aktuell intern über einen Gehaltsverzicht der FCE-Profis.  ©  Picture Point/Sven Sonntag

Spieler als auch der Trainerstab haben ihre entsprechende Bereitschaft erklärt. "Wir werden diese Krise meistern, aber nur gemeinsam. Das muss jedem klar sein", appelliert Geschäftsführer Michael Voigt ans Wir-Gefühl: "Es ist selbstverständlich, dass jeder von uns hilft, wo er kann. Wir müssen unseren Verein am Leben halten, um nach der Krise hier noch zusammen Fußball spielen zu können."

Diesem Ziel ordnet der für die kaufmännischen Belange zuständige Voigt alles unter. Letzte Woche schickte er alle rund 100 Angestellten in Kurzarbeit und nahm dabei auch die Profi-Abteilung nicht heraus. "Das gebietet die soziale Gerechtigkeit", stellte er gegenüber TAG24 klar.

Bei einem Jahresumsatz von ungefähr 20 Millionen Euro entfällt mit zehn Mio. Euro der Löwenteil auf den Spielbetrieb der ersten Mannschaft. Dass die im Zuge des Coronavirus Abstriche hinnehmen muss, ist unumgänglich. 

Spruchreif ist dazu (noch) nix, wie Kapitän Martin Männel erklärt: "Über Details werden wir intern sprechen. Ich kann aber versichern, dass unser Präsident und der Vorstand rund um die Uhr an einem Rettungsplan arbeiten und wir dazu in ständigem Kontakt miteinander stehen."

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Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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